Am Anfang... : Untersuchungen zur Textgenese und zur relativ-chronologischen Einordnung von Gen 1-3

Gen 1–3 gehört zu den wirkmächtigsten Texten des Alten Testaments und steht mit am Anfang der klassischen Forschung zum Pentateuch. Walter Bührer klärt auf dem Hintergrund der gegenwärtigen Pentateuchforschung anhand von Gen 1–3 die methodischen Voraussetzungen für Thesen zur relativ-chronologischen Einordnung alttestamentlicher Texte. Er entwickelt in Auseinandersetzung mit Vertretern der gegenwärtig zunehmenden nach-priesterschriftlichen Ansetzung nicht-priesterschriftlicher Texte eine eigene These zur Genese von Gen 1–3. Dabei untersucht Bührer den Text, die literarische Gestaltung und den theologischen Aussagegehalt beider Schöpfungserzählungen und vergleicht diese miteinander. Außerordentlich strittig ist die Datierung der Paradieserzählung. Daher legt Bührer einen besonderen Schwerpunkt auf die Frage nach der relativ-chronologischen Einordnung von Gen 2f mithilfe von Text- und Motivvergleichen. Hierbei kommt er zu dem Ergebnis, dass die Paradieserzählung vor-priesterschriftlich zu datieren ist und weder signifikant weisheitlich noch deuternomisch-deuternomistisch beeinflusst ist.

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Gen 1–3 gehört zu den wirkmächtigsten Texten des Alten Testaments und steht mit am Anfang der klassischen Forschung zum Pentateuch. Walter Bührer klärt auf dem Hintergrund der gegenwärtigen Pentateuchforschung anhand von Gen 1–3 die methodischen Voraussetzungen für Thesen zur relativ-chronologischen Einordnung alttestamentlicher Texte. Er entwickelt in Auseinandersetzung mit Vertretern der gegenwärtig zunehmenden nach-priesterschriftlichen Ansetzung nicht-priesterschriftlicher Texte eine eigene These zur Genese von Gen 1–3. Dabei untersucht Bührer den Text, die literarische Gestaltung und den theologischen Aussagegehalt beider Schöpfungserzählungen und vergleicht diese miteinander. Außerordentlich strittig ist die Datierung der Paradieserzählung. Daher legt Bührer einen besonderen Schwerpunkt auf die Frage nach der relativ-chronologischen Einordnung von Gen 2f mithilfe von Text- und Motivvergleichen. Hierbei kommt er zu dem Ergebnis, dass die Paradieserzählung vor-priesterschriftlich zu datieren ist und weder signifikant weisheitlich noch deuternomisch-deuternomistisch beeinflusst ist.

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