In Das Seiende und das Wesen entfaltet Thomas von Aquin eine knappe, doch außerordentlich dichte metaphysische Untersuchung über das Verhältnis von Sein, Wesen, Gattung, Art, Differenz und Materie. Der Traktat, im Umfeld der aristotelischen Scholastik des 13. Jahrhunderts entstanden, verbindet präzise Begriffsanalyse mit systematischer Argumentation. Besonders folgenreich ist die Unterscheidung zwischen essentia und esse, durch die Thomas die Struktur geschaffener Wirklichkeit gegenüber dem einfachen Sein Gottes bestimmt. Thomas von Aquin, Dominikaner, Theologe und Philosoph, schrieb dieses Frühwerk vermutlich während seiner Pariser Studienzeit. Geprägt von Aristoteles, Avicenna und der christlichen Offenbarung, sucht er eine begrifflich strenge Vermittlung zwischen antiker Metaphysik und theologischer Lehre. Seine Beschäftigung mit den Grundlagen des Seienden entspringt nicht bloßer Spekulation, sondern dem Bedürfnis, die Möglichkeit von Wissenschaft, Schöpfungslehre und Gotteserkenntnis philosophisch zu sichern. Dieses Buch empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die den Ursprung zentraler Begriffe der abendländischen Metaphysik verstehen wollen. Trotz seiner Kürze verlangt es Aufmerksamkeit, belohnt sie jedoch mit außergewöhnlicher Klarheit über Wirklichkeit, Erkenntnis und die Ordnung des Seienden.
Diese erweiterte Ausgabe wurde mit großer Sorgfalt gestaltet, um Ihr Leseerlebnis zu bereichern.
- Eine prägnante Einführung verortet die zeitlose Anziehungskraft und Themen des Werkes.
- Die Synopsis skizziert die Haupthandlung und hebt wichtige Entwicklungen hervor, ohne entscheidende Wendungen zu verraten.
- Ein ausführlicher historischer Kontext versetzt Sie in die Ereignisse und Einflüsse der Epoche, die das Schreiben geprägt haben.
- Eine Autorenbiografie beleuchtet wichtige Stationen im Leben des Autors und vermittelt die persönlichen Einsichten hinter dem Text.
- Eine gründliche Analyse seziert Symbole, Motive und Charakterentwicklungen, um tiefere Bedeutungen offenzulegen.
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- Sorgfältig ausgewählte unvergessliche Zitate heben Momente literarischer Brillanz hervor.
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