Dr. Lisa Brent – eine Hochstaplerin? : Dr. Norden 182 – Arztroman

Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.

Patricia Vandenberg ist die Begründerin von "Dr. Norden", der erfolgreichsten Arztromanserie deutscher Sprache, von "Dr. Laurin", "Sophienlust" und "Im Sonnenwinkel". Ohne ihre Pionierarbeit wäre der Roman nicht das geworden, was er heute ist.

»Ein Pech, dass Danny noch nicht so weit ist mit seinem Studium.« Von Sorge gequält saß Dr. Jenny Behnisch in ihrem Büro und spielte nachdenklich mit einem Kugelschreiber. »Im Augenblick könnte ich gut ein paar zuverlässige, fähige Ärzte brauchen. Seit die Anzahl an malignen Melanomen und anderen Hauterkrankungen dramatisch zunimmt, bin ich ständig auf der Suche nach guten Dermatologen.« Sie legte den Kugelschreiber beiseite und trank einen Schluck Wasser. Dabei hatte sie den nachdenklichen Blick auf ihren Freund und Kollegen Dr. Daniel Norden gerichtet, der wie beinahe jeden Tag einen Abstecher in die Klinik gemacht hatte, um sich mit Jenny auszutauschen, und nach den Patienten zu sehen, die er zur Weiterbehandlung in die Klinik überwiesen hatte. »Im Augenblick ist Danny mit den Vorbereitungen auf sein Physikum beschäftigt und weit davon entfernt, sich mit einer Fachrichtung zu beschäftigen, auf die er sich eines Tages spezialisieren will«, erwiderte Daniel. Er hätte Jenny Behnisch gerne eine andere Antwort gegeben. »Und sonst hast du auch keine Empfehlung für mich?«, fragte sie hoffnungsvoll und sah ihn forschend an. »Ich kann dir nur versprechen, die Augen offenzuhalten«, erwiderte er ein wenig zerstreut und stand nach einem Blick auf die Uhr auf. Da er seine Patienten nicht warten lassen wollte, wurde es Zeit, in die Praxis zurückzukehren. Jenny lächelte und erhob sich ebenfalls. Gleich im Anschluss an dieses Gespräch hatte sie eine Besprechung mit dem kaufmännischen Leiter der Klinik. »Außerdem bist du in Gedanken sowieso schon weit, weit weg«, spielte sie auf den geplanten Urlaub der Familie Norden an.

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