Ein Leben im Verborgenen : Sophienlust - Die nächste Generation 167 – Familienroman

In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt.

Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt.

Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren.

Simon van Beek wollte am vierten Tag seiner Klassenfahrt einfach mal allein sein. Er hatte kein Heimweh, aber das ständige aufgeregte Geplapper seiner Mitschüler ermüdete ihn. Seine Klasse saß im Refektorium des Klosters Marienburg im Grenzgebiet zum Elsass beim Frühstück. Die aufgedrehten Stimmen seiner Mitschüler hallten von den steinernen Wänden des alten Gemäuers zurück. Eine Kakophonie der Überdrehtheit, deren Ursachen Lebensfreude gepaart mit Schlafmangel waren. Der dreizehnjährige Simon aus dem Kinderheim Sophienlust war zwar ein lebhaftes Miteinander gewohnt, aber heute war ihm alles zu viel. Er hatte schlecht geschlafen, weil einige Schüler auch nachts einfach keine Ruhe gaben. Die junge Referendarin Sabine Kuhn schaute ebenfalls blass und müde aus, während der Sportlehrer Paul Held vor Kraft und Unternehmungsgeist nur so strotzte. Er schien unverwüstlich zu sein, oder er hatte Ohropax im Gepäck. Gerade verkündete er mit tönender Stimme das Programm für den heutigen Tag. Sabine Kuhn schaute derweil in ihren Kaffee, als suche sie etwas auf dem Boden ihrer Tasse. Die sympathische Referendarin wurde ständig von vielen Schülern umringt. Waren eigentlich alle Dreizehnjährigen so aufgekratzt? Vielleicht lag es an der besonderen Atmosphäre im mittelalterlichen Kloster Marienburg. Es erinnerte viele Schüler des Gymnasiums in Maibach an ›Hogwarts‹ in Schottland, die legendäre Schule von Harry Potter für Hexerei und Zauberei. Das Refektorium erschien ihnen geradezu eine Nachbildung des Speisesaals von ›Hogwarts‹ zu sein. Manche schienen zu glauben, dass auch Paul Held wie Albus ›Dumbledore‹ über Zauberkräfte verfügte, denn er wurde von einigen Mädchen geradezu angehimmelt. Aber die allgemeine Aufregung hatte andere Ursachen. Seit drei Tagen ging die Geschichte herum, dass es im Kloster spukte. Ein paar Mädchen hätten angeblich schon mehrfach eine Person gesehen, die plötzlich aufgetaucht und wieder im Nichts verschwunden war.

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In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt.

Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt.

Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren.

Simon van Beek wollte am vierten Tag seiner Klassenfahrt einfach mal allein sein. Er hatte kein Heimweh, aber das ständige aufgeregte Geplapper seiner Mitschüler ermüdete ihn. Seine Klasse saß im Refektorium des Klosters Marienburg im Grenzgebiet zum Elsass beim Frühstück. Die aufgedrehten Stimmen seiner Mitschüler hallten von den steinernen Wänden des alten Gemäuers zurück. Eine Kakophonie der Überdrehtheit, deren Ursachen Lebensfreude gepaart mit Schlafmangel waren. Der dreizehnjährige Simon aus dem Kinderheim Sophienlust war zwar ein lebhaftes Miteinander gewohnt, aber heute war ihm alles zu viel. Er hatte schlecht geschlafen, weil einige Schüler auch nachts einfach keine Ruhe gaben. Die junge Referendarin Sabine Kuhn schaute ebenfalls blass und müde aus, während der Sportlehrer Paul Held vor Kraft und Unternehmungsgeist nur so strotzte. Er schien unverwüstlich zu sein, oder er hatte Ohropax im Gepäck. Gerade verkündete er mit tönender Stimme das Programm für den heutigen Tag. Sabine Kuhn schaute derweil in ihren Kaffee, als suche sie etwas auf dem Boden ihrer Tasse. Die sympathische Referendarin wurde ständig von vielen Schülern umringt. Waren eigentlich alle Dreizehnjährigen so aufgekratzt? Vielleicht lag es an der besonderen Atmosphäre im mittelalterlichen Kloster Marienburg. Es erinnerte viele Schüler des Gymnasiums in Maibach an ›Hogwarts‹ in Schottland, die legendäre Schule von Harry Potter für Hexerei und Zauberei. Das Refektorium erschien ihnen geradezu eine Nachbildung des Speisesaals von ›Hogwarts‹ zu sein. Manche schienen zu glauben, dass auch Paul Held wie Albus ›Dumbledore‹ über Zauberkräfte verfügte, denn er wurde von einigen Mädchen geradezu angehimmelt. Aber die allgemeine Aufregung hatte andere Ursachen. Seit drei Tagen ging die Geschichte herum, dass es im Kloster spukte. Ein paar Mädchen hätten angeblich schon mehrfach eine Person gesehen, die plötzlich aufgetaucht und wieder im Nichts verschwunden war.