Postheroische Demokratiegeschichte

Ute Daniel erzählt eine faszinierende Geschichte vom Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit der parlamentarischen Demokratie und fragt, wie diese Regierungsform so umgestaltet werden kann, dass ihr Ziel nicht vor allem darin besteht, handlungsfähige Regierungen zu bilden.

Die heroische Version zur Geschichte der parlamentarischen Demokratie hält sich hartnäckig: Diese Regierungsform habe sich durchgesetzt, weil unsere Vorfahren für ihre Rechte gekämpft haben. Unter dem Druck von Wahlrechts- und Protestbewegungen sei den Herrschenden abgezwungen worden, der breiten Bevölkerung Mitspracherechte einzuräumen.

Tatsächlich gab es diese mutigen Männer und Frauen, diese Protestbewegungen und Wahlrechtskämpfe; ihnen allen jedoch ist gemein, dass ihr Einfluss auf die real existierende Politik des 19. Jahrhunderts marginal war. Die parlamentarische Regierungsform ging aus gänzlich anders gelagerten Gründen hervor. Ihnen geht die Historikerin in ihrer postheroischen Politikgeschichte nach.

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  1. Die Gegenwart der Gewalt und die Macht der Aufklärung : Festschrift für Jan Philipp Reemtsma

    Andrej Angrick, Anton Bierl, Juliane Bremer, Carsten Brosda, Stefanie Carp, Jan-Christian Cordes, Ute Daniel, Charlotte Drews-Bernstein, Frank Eisermann, Eva-Maria Engelen, Detlef Garbe, Christoph Gödde, Jürgen Habermas, Sven Hanuschek, Eddie Hartmann, Tina Hartmann, Frank Hatje, Nikolaus Heidelbach, Thomas Hoebel, Ulrike Jureit, Joachim Kersten, Alexander Kluge, Volkhard Knigge, Wolfgang Kraushaar, Claus Leggewie, Sibylle Lewitscharoff, Karsten Linne, Ulrike Lorenz, Stefan Malthaner, Klaus Manger, Reinhard Merkel, Regina Mühlhäuser, Achatz von Müller, Hans-Peter Nowitzki, Stephan Opitz, Iris Radisch, Bernd Rauschenbach, Ann Kathrin Scheerer, Sebastian Scheerer, Thomas Schmid, Christian Schneider, Olaf Scholz, Ariane Smith, Hans-Georg Soeffner, Alfons Söllner, Nikola Tietze, Anne-Kristin Voggenreiter, Erdmut Wizisla, Gerd Hankel, Susanne Fischer, Wolfgang Knöbl

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