Speer und Er : Hitlers Architekt und Rüstungsminister

"Wenn Hitler einen Freund gehabt hätte, wäre ich es gewesen." Albert Speer

Albert Speer – Hitlers Lieblingsarchitekt, späterer Rüstungsminister und enger Vertrauter des Diktators – gehört zu den rätselhaftesten Figuren des Dritten Reichs. Jahrzehntelang prägte er sein öffentliches Bild selbst: als verführter Künstler, unpolitischer Macher, der von den Verbrechen des Regimes nichts gewusst haben wollte.

Heinrich Breloer, einer der renommiertesten deutschen Dokumentarfilmer, räumt mit diesem Mythos auf. Auf Grundlage akribischer Recherchen und umfangreicher Quellen zeichnet er Speer nicht als "kultivierten Nazi", sondern als "Manager des Grauens" — tief verstrickt in die Verbrechen des NS-Regimes, wissentlich und ohne Reue.

Speers eigentliches Meisterstück, so Breloers zentrale These, war weder seine Architektur noch seine Rüstungspolitik — sondern sein Auftritt vor dem Nürnberger Kriegsverbrechertribunal. 1946 gelang es ihm, einer Todesstrafe zu entgehen und als angeblich Unwissender verurteilt zu werden. 1966 entlassen, schrieb er Memoiren, die das öffentliche Bild von ihm für Jahrzehnte bestimmten.

Vorbemerkung

Nürnberg 1945: Die Anklage

Auf dem Obersalzberg

Die Hauptkriegsverbrecher

Liebe zum Einfachen

1930: Hitler in der Hasenheide

Erste Aufträge der Partei

München 1933: Im Wohnzimmer des Führers

Nürnberg 1945: Maßnahmen der Anklage und der Verteidigung

Berlin 1933: Zu Tisch mit Hitler

Der erste Architekt des Führers

Prozessauftakt

Das Speer'sche Tempo: Die Neue Reichskanzlei

»Wenn Hitler einen Freund gehabt hätte …«

Eine Reise nach Paris

Germania oder: »Der ganze Sinn meiner Bauten«

Berliner Witz und Widerstand

»Judenreine Gebiete«: Professor Speer macht einen Vorschlag

Dezember 1941: Besuch bei Heydrich in Prag

Besuch in der Wolfsschanze: Der neue Rüstungsminister

Zwischenspiel bei der Familie

Alles auf Rüstung

Speer in Winniza: Lebensraum im Osten

»Wisst ihr Deutsche das?« Der Ausbau des Lagers Auschwitz

Der Anfang vom Ende: Stalingrad

Im Namen des Volkes: Der »totale Krieg«

Nürnberg 1945: Die Eröffnungsrede von Justice Jackson

Täter und Mitwisser: Posen, 6. Oktober 1943

Fußnote zu Posen: Die Akte Speer

Nürnberg 1945: Erster Film über die Konzentrationslager

Zeugen der Verteidigung

Arthur Harris: »Wir bomben Deutschland nach Noten«

Dem Führer abgerungen: Wiederaufbaustab Speer

Superminister für die wirtschaftliche Gesamtproduktion

»Rechnende Romantiker«: Die V2

Im Lager Dora

»Absolut einwandfreie Arbeitsbedingungen«

Speer als Kronzeuge und verhinderter Hitler-Attentäter

»Das aufregendste Wettrennen der Weltgeschichte«

Zwischen Niederlage und Neubeginn

Der Nero-Befehl

Flucht der Familie

Nürnberg: Einvernahme Albert Speers

Reaktionen in der Familie

Kreuzverhör

Zuletzt im Bunker

Der meistbefragte Mann des Dritten Reiches

Vor dem Urteil

»Speer lachte nervös«: Das Urteil

Nach Nürnberg

À propos de ce livre

"Wenn Hitler einen Freund gehabt hätte, wäre ich es gewesen." Albert Speer

Albert Speer – Hitlers Lieblingsarchitekt, späterer Rüstungsminister und enger Vertrauter des Diktators – gehört zu den rätselhaftesten Figuren des Dritten Reichs. Jahrzehntelang prägte er sein öffentliches Bild selbst: als verführter Künstler, unpolitischer Macher, der von den Verbrechen des Regimes nichts gewusst haben wollte.

Heinrich Breloer, einer der renommiertesten deutschen Dokumentarfilmer, räumt mit diesem Mythos auf. Auf Grundlage akribischer Recherchen und umfangreicher Quellen zeichnet er Speer nicht als "kultivierten Nazi", sondern als "Manager des Grauens" — tief verstrickt in die Verbrechen des NS-Regimes, wissentlich und ohne Reue.

Speers eigentliches Meisterstück, so Breloers zentrale These, war weder seine Architektur noch seine Rüstungspolitik — sondern sein Auftritt vor dem Nürnberger Kriegsverbrechertribunal. 1946 gelang es ihm, einer Todesstrafe zu entgehen und als angeblich Unwissender verurteilt zu werden. 1966 entlassen, schrieb er Memoiren, die das öffentliche Bild von ihm für Jahrzehnte bestimmten.

Vorbemerkung

Nürnberg 1945: Die Anklage

Auf dem Obersalzberg

Die Hauptkriegsverbrecher

Liebe zum Einfachen

1930: Hitler in der Hasenheide

Erste Aufträge der Partei

München 1933: Im Wohnzimmer des Führers

Nürnberg 1945: Maßnahmen der Anklage und der Verteidigung

Berlin 1933: Zu Tisch mit Hitler

Der erste Architekt des Führers

Prozessauftakt

Das Speer'sche Tempo: Die Neue Reichskanzlei

»Wenn Hitler einen Freund gehabt hätte …«

Eine Reise nach Paris

Germania oder: »Der ganze Sinn meiner Bauten«

Berliner Witz und Widerstand

»Judenreine Gebiete«: Professor Speer macht einen Vorschlag

Dezember 1941: Besuch bei Heydrich in Prag

Besuch in der Wolfsschanze: Der neue Rüstungsminister

Zwischenspiel bei der Familie

Alles auf Rüstung

Speer in Winniza: Lebensraum im Osten

»Wisst ihr Deutsche das?« Der Ausbau des Lagers Auschwitz

Der Anfang vom Ende: Stalingrad

Im Namen des Volkes: Der »totale Krieg«

Nürnberg 1945: Die Eröffnungsrede von Justice Jackson

Täter und Mitwisser: Posen, 6. Oktober 1943

Fußnote zu Posen: Die Akte Speer

Nürnberg 1945: Erster Film über die Konzentrationslager

Zeugen der Verteidigung

Arthur Harris: »Wir bomben Deutschland nach Noten«

Dem Führer abgerungen: Wiederaufbaustab Speer

Superminister für die wirtschaftliche Gesamtproduktion

»Rechnende Romantiker«: Die V2

Im Lager Dora

»Absolut einwandfreie Arbeitsbedingungen«

Speer als Kronzeuge und verhinderter Hitler-Attentäter

»Das aufregendste Wettrennen der Weltgeschichte«

Zwischen Niederlage und Neubeginn

Der Nero-Befehl

Flucht der Familie

Nürnberg: Einvernahme Albert Speers

Reaktionen in der Familie

Kreuzverhör

Zuletzt im Bunker

Der meistbefragte Mann des Dritten Reiches

Vor dem Urteil

»Speer lachte nervös«: Das Urteil

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