Ambivalenzen bilden ein Leitparadigma der Analyse geistlicher Spiele. Vom Beginn der Wissenschaftsgeschichte an orientierten sich die Forschungsbeiträge an begrifflichen Oppositionen wie Aufführung und Schrift, Liturgie und Theater, Sakralität und Profanität, Präsenz und Repräsentation. Wesentliche Impulse gingen von Rainer Warnings Studie ›Funktion und Struktur‹ (1974) aus, die zu einer kulturwissenschaftlichen Wende in der Spieleforschung führte. Das Ambivalenzkonzept selbst blieb allerdings weitgehend ungeklärt. Der Sammelband zieht eine Forschungsbilanz und diskutiert Chancen und Gefahren des Paradigmas. Ausgangspunkt ist die Frage, ob es sich bei ›Ambivalenz‹ um eine literaturwissenschaftliche Metakategorie oder um ein historisches Gattungskriterium handelt. Kann man das Nebeneinander unterschiedlicher Forschungsperspektiven als Ausdruck jener Ambivalenzen begreifen, die den Spielen selbst eingeschrieben sind, oder spiegeln sich hierin nur die Aporien der Metaebene? In der Einleitung und den vierzehn Fallstudien, die von den Anfängen des mittelalterlichen Theaters bis in die Frühe Neuzeit reichen, werden Phänomen und Begriff der Ambivalenz untersucht und Aufgaben künftiger Forschung ausgelotet.
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Ambivalenzen bilden ein Leitparadigma der Analyse geistlicher Spiele. Vom Beginn der Wissenschaftsgeschichte an orientierten sich die Forschungsbeiträge an begrifflichen Oppositionen wie Aufführung und Schrift, Liturgie und Theater, Sakralität und Profanität, Präsenz und Repräsentation. Wesentliche Impulse gingen von Rainer Warnings Studie ›Funktion und Struktur‹ (1974) aus, die zu einer kulturwissenschaftlichen Wende in der Spieleforschung führte. Das Ambivalenzkonzept selbst blieb allerdings weitgehend ungeklärt. Der Sammelband zieht eine Forschungsbilanz und diskutiert Chancen und Gefahren des Paradigmas. Ausgangspunkt ist die Frage, ob es sich bei ›Ambivalenz‹ um eine literaturwissenschaftliche Metakategorie oder um ein historisches Gattungskriterium handelt. Kann man das Nebeneinander unterschiedlicher Forschungsperspektiven als Ausdruck jener Ambivalenzen begreifen, die den Spielen selbst eingeschrieben sind, oder spiegeln sich hierin nur die Aporien der Metaebene? In der Einleitung und den vierzehn Fallstudien, die von den Anfängen des mittelalterlichen Theaters bis in die Frühe Neuzeit reichen, werden Phänomen und Begriff der Ambivalenz untersucht und Aufgaben künftiger Forschung ausgelotet.
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Serie:
Volum 29 i Historische Semantik.Språk:
tysk
Format:

Sweet Pea Summer

Where The Murray River Runs: A 19th century story of greed and love, riveting historical adventure fiction from a bestselling Australian author.

The Prodigal Sister: An enthralling historical murder mystery from a bestselling Australian author.

Terms of Surrender

The Fall

Every Little Thing

Here, There and Everywhere

Her Unexpected Hero

Maid for Love

The Sweetheart Deal

Hope Harbor

Seventh Heaven

Zeichen des Verfalls : Semantische Studien zur Entstehung der Kulturkritik im 18. und frühen 19. Jahrhundert

Die Autonomie der Routine : Wie im 12. Jahrhundert das englische Schatzamt entstand

›Wirtschaftskrisen‹ : Effekt und Faktor politischer Kommunikation. Deutschland 1929-1976

Semantische Kämpfe zwischen Republik und Prinzipat? : Kontinuität und Transformation der politischen Sprache in Rom

Die Sprache des Rechts : Historische Semantik und karolingische Kapitularien

Die Krise in der Frühen Neuzeit

Christianitas : Eine Wortgeschichte von der Spätantike bis zum Mittelalter

Kein Zufall : Konzeptionen von Kontingenz in der mittelalterlichen Literatur

Adel im Konflikt : Narrative Potentiale in spätmittelalterlicher Chanson de geste-Adaptation: Studien zum deutschen Malagis

Die Semantik des Schicksals : Zur Relevanz des Unverfügbaren zwischen Aufklärung und Erstem Weltkrieg

Scham – zur sozialen Bedeutung eines Gefühls im spätmittelalterlichen England
