"Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt", hat Bertolt Brecht gesagt – wenn man dies ernst nimmt, so ist er selbst wohl unsterblich zu nennen ... Am 18. Februar 2013 würde er seinen 115. Geburtstag feiern; in Augsburg zur Welt gekommen, verbrachte er dort auch seine Kindheit und Schulzeit, bevor er nach München und später nach Berlin ging. Von dort aus vor allem entfaltete sich sein Ruhm, hauptsächlich als Theatermann, der Stücke schrieb, inszenierte und sich auch theoretisch immer wieder äußerte. Doch auf dem Gebiet der Lyrik ist er ebenso bedeutsam – von den frühen, liedartigen Texten bis zu den ›Buckower Elegien‹, die Politisches, Poetisches, Zeitkommentar und höchstes Formbewusstsein vereinen zu Meisterwerken der lakonischen Verknappung, hat er die deutsche Lyrik des 20. Jahrhunderts entscheidend mitgeprägt. Christian Liederer zeichnet ein vielstimmiges und doch klares Portrait dieses faszinierenden Menschen und Schriftstellers, der schon zu Lebzeiten zu einem Klassiker geworden war.
Bertolt Brecht
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tysk
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»Das Böse ist des Menschen beste Kraft«
Christian Liederer

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