Deutschland, 1632. Der Dreißigjährige Krieg hat das Reich in ein Schlachthaus verwandelt, in dem Glaube nur noch ein Vorwand für Gier ist und ganze Landstriche von marodierenden Söldnerheeren verwüstet werden. Es ist eine Zeit der Wölfe.
Doch die kleine Stadt Sonnenburg im Harz klammert sich an einen zerbrechlichen Frieden – eine Kerze in einem Sturm aus Feuer und Blut. Bis Oberst von Falkenau, genannt „Der Schinder“, an ihre Tore klopft und die letzte Bastion der Menschlichkeit in einer einzigen Nacht der Gewalt auslöscht.
Aus der Asche von Sonnenburg steigen drei Überlebende, die alles verloren haben:
Lukas Weber, der junge Pastor, dessen Gebete in den Flammen seiner Kirche verhallen und dessen Glaube durch einen kalten Zorn ersetzt wird.
Konrad, der riesenhafte Landsknecht, der in den Ruinen nicht den Feind, sondern den Verrat seiner eigenen Kameraden findet und fortan nur noch für die Rache lebt.
Matthias Schenk, der kriegsmüde Offizier, der nur noch sterben wollte und stattdessen einen letzten, verzweifelten Grund findet, zu kämpfen.











