In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt.
Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt.
Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren.
Kinderschwester Regine Nielsen stand mit der kleinen Marie im Spielzimmer des Kinderheims Sophienlust. Sie hielt die knapp Dreijährige, die kritisch und mit schiefgelegtem Köpfchen sämtliche Spielsachen, Bücher und Stifte im Regal betrachtete, an der Hand. »Mit was möchtest du spielen, Mariechen?«, fragte Regine Nielsen, die für die allerkleinsten Schützlinge im Kinderheim zuständig war. Außer Marie war das zurzeit noch ihr vierjähriger Bruder Leon. »Das da«, erklärte Marie und deutete mit einem Zeigefingerchen auf ein Puzzle mit 500 Teilen. »Das ist ein Puzzle für große Kinder«, erklärte Schwester Regine. »Guck, hier liegen welche für Kinder, die noch nicht zur Schule gehen.« »Aber ich bin schon groß«, protestierte Marie. »Da hast du recht. Aber in die Schule gehst du noch nicht«, erinnerte Schwester Regine die Kleine. »Wenn du mir hilfst, kann ich es aber machen«, überlegte Marie sich eine Lösung. »Möchtest du dir nicht einmal die Puzzles für Kinder in deinem Alter ansehen?«, fragte Schwester Regine. Marie schüttelte den Kopf.























