Dunkel, drückend, unausweichlich – ein Blick in die Abgründe des Menschlichen.
Ein drückend heißer Sommerabend. In der schwülen Enge eines Vorstadthauses eskaliert ein alltäglicher Streit – mit tödlichen Folgen. Der Täter: ein stiller, scheinbar unscheinbarer Mann. Das Opfer: seine Frau. Doch was wie ein klarer Fall erscheint, entpuppt sich als ein komplexes Geflecht aus Schuld, Scham, Verdrängung und sozialer Kälte.
Der Totschläger seziert mit unerbittlicher Präzision das Innenleben eines Menschen, der zu einer grausamen Tat fähig war – und vielleicht nie ein anderes Leben führen konnte. Eine schonungslose Erzählung über Gewalt, Ohnmacht und die Stille nach dem Schrei.