In vorliegender Arbeit wird die altindische Cvi-Konstruktion erstmals anhand einer umfangreichen Materialsammlung, die von frühvedischer bis in neuindoarische Zeit reicht, umfassend untersucht. Bei der altindischen Cvi-Konstruktion handelt es sich um eine Kopula-Prädikativ-Konstruktion, die dem markierten Ausdruck der ingressiven Aktionsart bei nominalem Prädikativum dient. Form und Funktion werden anhand der Daten so genau wie möglich beschrieben und auch typologisch eingeordnet. Schließlich wird die Herkunft der Konstruktion eingehend diskutiert. Dabei ergeben sich überraschende Erkenntnisse über das grundsprachliche Nominalsystem mit weitreichenden Folgen für die Rekonstruktion und Derivation, insbesondere der Wortart Adjektiv und des sogenannten Calandsystems.
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Forfatter:
Serie:
Volum 4 i Münchner Forschungen zur historischen Sprachwissenschaft (MFhS) / Munich Studies in Historical LinguisticsSpråk:
tysk
Format:

Untersuchungen zum inneren Sandhi des Indogermanischen : Der Zusammenstoß von Dentalplosiven im Indoiranischen, Germanischen, Italischen und Keltischen

Die frühlateinischen Inschriften und ihre Datierung : Eine linguistisch-archäologisch-paläographische Untersuchung

Kleine Schriften

Suppletion und Defektivität im griechischen Verbum

Die Aorist-Präsentien des Indoiranischen : Untersuchungen zur Morphologie und Semantik einer Präsensklasse

Der altirische do-Infinitiv - eine verkannte Kategorie

Untersuchungen zu altindischen Abstrakta und Adjektiven im Rigveda und Atharvaveda : Die primären a-Stämme und die ana-Bildungen

Brythonic Celtic – Britannisches Keltisch : From Medieval British to Modern Breton

Das periphrastische Kausativ im Vedischen

Von Hammeln, Leichen und Unken : Etymologische Studien zu den thüringischen Dialekten, Teil 2
