Die heute weit verbreitete Nutzung digitaler Medien und ihre Möglichkeiten der Verbreitung und Vervielfältigung rücken geistige Eigentumsrechte in das Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit und machen sie zu einem permanenten Streitgegenstand – national, europaweit und international. Wie aber hat sich die globale Ausdehnung geistiger Eigentumsrechte seit dem späten 19. Jahrhundert entwickelt? Isabella Löhr zeigt in dieser Studie, wie eng die weltweite Einführung von Urheberrechten mit zwei anderen historischen Prozessen verknüpft war: Die Globalisierung von Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft seit der Mitte des 19. Jahrhunderts führte zur Gründung und Expansion internationaler Organisationen, die den Eigentumsrechten erst einen organisatorischen Platz in der internationalen Politik gaben.
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Forfatter:
Serie:
Volum 195 i Kritische Studien zur GeschichtswissenschaftSpråk:
tysk
Format:

Bankiers im Kaiserreich : Sozialprofil und Habitus der deutschen Hochfinanz

Pietismus im Sozialismus : Die Herrnhuter Brüdergemeine in der DDR/EBook

Diskussionslust : Eine Kulturgeschichte des »besseren Arguments« in Westdeutschland

Sozialstaat und Gesellschaft : Das deutsche Kaiserreich in Europa

Dienstethos, Abenteuerlust, Bürgerpflicht : Jugendfreiwilligendienste in Deutschland und Großbritannien im 20. Jahrhundert

»Asoziale« und »Berufsverbrecher« in den Konzentrationslagern 1933 bis 1938

Reporter-Streifzüge : Metropolitane Nachrichtenkultur und die Wahrnehmung der Welt 1870–1918

Elitenbildung und Dekolonisierung : Die Évolués in Belgisch-Kongo 1944–1960

»Was soll und kann der Staat noch leisten?« : Eine politische Geschichte der Privatisierung in der Bundesrepublik 1949–1989

»Ich schwöre Treue …« : Der politische Eid in Deutschland zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik

Die importierte Nation : Deutschland und die Entstehung des flämischen Nationalismus 1914 bis 1945

