Pastoraltheologie bringt heterogene Elemente in eine möglichst kreative Konstellation zueinander: Diskurse, Bilder, Erzählungen, Statistiken und vieles mehr. Es entstehen optionengeleitete Theorieprodukte, die ihren Rezipientinnen und Rezipienten einen diskursiven Freiraum für Eigenes eröffnen. Dieser Prozess wird im vorliegenden Band in unterschiedlichen Einzelstudien exemplarisch erprobt und anhand des Konstellationsbegriffs von Theodor W. Adorno erkenntnistheoretisch rekonstruiert - mit Umberto Eco als offenes Kunstwerk, mit Michel Foucault als strategisches Dispositiv und mit Bruno Latour als empirisches Netzwerk. Eine konstellativ arbeitende Pastoraltheologie liefert keine neuen Systementwürfe, sondern vielmehr methodologisch reflektierte Erkundungen im Konstellationsraum theologischer Orte. Leitend ist die selbstreflexive Grundfrage: Was tut Pastoraltheologie eigentlich, wenn sie pastoraltheologisch arbeitet?
Konstellative Pastoraltheologie : Erkundungen zwischen Diskursarchiven und Praxisfeldern
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