Sein Name war Helmut.
Er war uralt. So alt, dass er die 1930er Jahre noch bewusst erlebt hatte.
Mit zunehmendem Alter war er redseliger geworden. Und so redete er auch über Dinge, über die er einmal geschworen hatte, zu schweigen.
Aber so ist das, wenn man uralt wird.
Manche Dinge vergisst man.
Und an manche Dinge erinnert man sich um so lebhafter.
Helmut hatte vergessen, dass er schweigen sollte.
Umso lebhafter erinnerte er sich daran, worüber er eigentlich hätte schweigen sollen.
Er erzählte jetzt andauernd von dem, worüber nicht hätte reden dürfen.
Das Tragische war, dass es ihm jetzt, nach all den vielen Jahren, sowieso niemand mehr glaubte.
Man hielt ihn für einen Spinner.
Einen alten Mann, der wunderliche Geschichten erzählte.
Bei Helmut war es immer dieselbe Geschichte.
Die Geschichte von dem Schatz im See - und von den Männern mit Maschinenpistolen.











