Monadologie (Kommentiert) : Erweiterte Ausgabe. Metaphysik der Monaden, prästabilierte Harmonie und rationalistische Weltordnung der Frühaufklärung

Die "Monadologie" entwirft in knappster, aphoristisch gegliederter Form eine der kühnsten metaphysischen Architekturen der europäischen Frühaufklärung. Leibniz beschreibt die Wirklichkeit als Gefüge einfacher, nicht ausgedehnter Substanzen – Monaden –, deren innere Vorstellungen die Welt spiegeln, ohne kausal aufeinander einzuwirken. In der Lehre von prästabilierter Harmonie, Kontinuität, Zweckmäßigkeit und Gottes vollkommenem Verstand verbindet der Text scholastische Tradition, cartesische Debatten und die neue mathematisch-naturwissenschaftliche Rationalität des 17. Jahrhunderts zu einem dichten System. Gottfried Wilhelm Leibniz, Philosoph, Mathematiker, Jurist, Historiker und Diplomat, schrieb aus einer außergewöhnlichen Universalgelehrsamkeit heraus. Seine Arbeiten zur Infinitesimalrechnung, Logik, Dynamik und Theologie prägen die "Monadologie" unmittelbar: Sie ist der Versuch, wissenschaftliche Erklärung, metaphysische Begründung und religiöse Rechtfertigung in eine einheitliche Ordnung zu bringen. Auch seine Erfahrung politischer und konfessioneller Zersplitterung mag den Wunsch nach einer harmonischen Weltdeutung verstärkt haben. Dieses Werk empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die den Ursprung moderner Fragen nach Bewusstsein, Individualität, Kausalität und Weltordnung verstehen wollen. Trotz seiner Kürze verlangt es konzentrierte Lektüre, belohnt aber mit einem außerordentlich klaren Zugang zu Leibniz' Denken und zu einem Schlüsseltext der rationalistischen Philosophie.

Diese erweiterte Ausgabe wurde mit großer Sorgfalt gestaltet, um Ihr Leseerlebnis zu bereichern.

- Eine umfassende Einführung skizziert die verbindenden Merkmale, Themen oder stilistischen Entwicklungen dieser ausgewählten Werke.

- Die Autorenbiografie hebt persönliche Meilensteine und literarische Einflüsse hervor, die das gesamte Schaffen prägen.

- Ein Abschnitt zum historischen Kontext verortet die Werke in ihrer Epoche – soziale Strömungen, kulturelle Trends und Schlüsselerlebnisse, die ihrer Entstehung zugrunde liegen.

- Eine knappe Synopsis (Auswahl) gibt einen zugänglichen Überblick über die enthaltenen Texte und hilft dabei, Handlungsverläufe und Hauptideen zu erfassen, ohne wichtige Wendepunkte zu verraten.

- Eine vereinheitlichende Analyse untersucht wiederkehrende Motive und charakteristische Stilmittel in der Sammlung, verbindet die Erzählungen miteinander und beleuchtet zugleich die individuellen Stärken der einzelnen Werke.

- Reflexionsfragen regen zu einer tieferen Auseinandersetzung mit der übergreifenden Botschaft des Autors an und laden dazu ein, Bezüge zwischen den verschiedenen Texten herzustellen sowie sie in einen modernen Kontext zu setzen.

- Abschließend fassen unsere handverlesenen unvergesslichen Zitate zentrale Aussagen und Wendepunkte zusammen und verdeutlichen so die Kernthemen der gesamten Sammlung.

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Die "Monadologie" entwirft in knappster, aphoristisch gegliederter Form eine der kühnsten metaphysischen Architekturen der europäischen Frühaufklärung. Leibniz beschreibt die Wirklichkeit als Gefüge einfacher, nicht ausgedehnter Substanzen – Monaden –, deren innere Vorstellungen die Welt spiegeln, ohne kausal aufeinander einzuwirken. In der Lehre von prästabilierter Harmonie, Kontinuität, Zweckmäßigkeit und Gottes vollkommenem Verstand verbindet der Text scholastische Tradition, cartesische Debatten und die neue mathematisch-naturwissenschaftliche Rationalität des 17. Jahrhunderts zu einem dichten System. Gottfried Wilhelm Leibniz, Philosoph, Mathematiker, Jurist, Historiker und Diplomat, schrieb aus einer außergewöhnlichen Universalgelehrsamkeit heraus. Seine Arbeiten zur Infinitesimalrechnung, Logik, Dynamik und Theologie prägen die "Monadologie" unmittelbar: Sie ist der Versuch, wissenschaftliche Erklärung, metaphysische Begründung und religiöse Rechtfertigung in eine einheitliche Ordnung zu bringen. Auch seine Erfahrung politischer und konfessioneller Zersplitterung mag den Wunsch nach einer harmonischen Weltdeutung verstärkt haben. Dieses Werk empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die den Ursprung moderner Fragen nach Bewusstsein, Individualität, Kausalität und Weltordnung verstehen wollen. Trotz seiner Kürze verlangt es konzentrierte Lektüre, belohnt aber mit einem außerordentlich klaren Zugang zu Leibniz' Denken und zu einem Schlüsseltext der rationalistischen Philosophie.

Diese erweiterte Ausgabe wurde mit großer Sorgfalt gestaltet, um Ihr Leseerlebnis zu bereichern.

- Eine umfassende Einführung skizziert die verbindenden Merkmale, Themen oder stilistischen Entwicklungen dieser ausgewählten Werke.

- Die Autorenbiografie hebt persönliche Meilensteine und literarische Einflüsse hervor, die das gesamte Schaffen prägen.

- Ein Abschnitt zum historischen Kontext verortet die Werke in ihrer Epoche – soziale Strömungen, kulturelle Trends und Schlüsselerlebnisse, die ihrer Entstehung zugrunde liegen.

- Eine knappe Synopsis (Auswahl) gibt einen zugänglichen Überblick über die enthaltenen Texte und hilft dabei, Handlungsverläufe und Hauptideen zu erfassen, ohne wichtige Wendepunkte zu verraten.

- Eine vereinheitlichende Analyse untersucht wiederkehrende Motive und charakteristische Stilmittel in der Sammlung, verbindet die Erzählungen miteinander und beleuchtet zugleich die individuellen Stärken der einzelnen Werke.

- Reflexionsfragen regen zu einer tieferen Auseinandersetzung mit der übergreifenden Botschaft des Autors an und laden dazu ein, Bezüge zwischen den verschiedenen Texten herzustellen sowie sie in einen modernen Kontext zu setzen.

- Abschließend fassen unsere handverlesenen unvergesslichen Zitate zentrale Aussagen und Wendepunkte zusammen und verdeutlichen so die Kernthemen der gesamten Sammlung.

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  1. 1800 Citations de philosophes

    Aristote, Épicure, Platon, Thalès de Milet, – Socrate, Protagoras, Anaximandre, Épictète, Héraclite, Marc Aurèle, René Descartes, Michel de Montaigne, Alexis de Tocqueville, Voltaire, Charles De Montesquieu, Jean-Jacques Rousseau, Emmanuel Kant, Hannah Arendt, Gottfried Wilhelm Leibniz, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Friedrich Nietzsche, Arthur Schopenhauer, David Hume, John Locke, Francis Bacon, Thomas Hobbes, Thomas More, Confucius, Érasme, Lao Tseu, Baruch Spinoza, Søren Kierkegaard, Nicolas Machiavel, Thomas d'Aquin, Henry David Thoreau

  2. Comprendre Leibniz

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  3. 300 citations de philosophes allemands

    Emmanuel Kant, Hannah Arendt, Gottfried Wilhelm Leibniz, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Friedrich Nietzsche, Arthur Schopenhauer

  4. 50 citations de Leibniz

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  5. Delphi Collected Works of Gottfried Wilhelm Leibniz Illustrated

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  6. 50 Meisterwerke der Philosophie : Metaphysik, Das Gastmahl, Bhagavadgita, Tractatus logico-philosophicus, Kritik der reinen Vernunft, Also sprach Zarathustra, Selbstbetrachtungen von Marcus Aurelius

    Ludwig Wittgenstein, Edmund Husserl, Karl Marx, Søren Kierkegaard, Friedrich Nietzsche, Ralph Waldo Emerson, John Stuart Mill, Georg Wilhelm Hegel, Friedrich Schelling, Johann Gottlieb Fichte, Immanuel Kant, John Locke, Montesquieu, Jean-Jacques Rousseau, David Hume, Gottfried Wilhelm Leibniz, Baruch Spinoza, - Konfuzius, Lao Tse, Platon, Xenophon, - Aristoteles, Marcus Tullius Cicero, Seneca, Epiktet, Marc Aurel, Plotin, Thomas von Aquin, Nicolaus von Cues, - Erasmus von Rotterdam, Niccolò Machiavelli, Tommaso Campanella, Martin Luther, Giordano Bruno, Samuel von Pufendorf, Abbé Castel Saint-Pierre, Michel de Montaigne, René Descartes, Francis Bacon, Blaise Pascal

  7. Die Theodicee : Bereicherte Ausgabe. Abhandlungen über die Theodizee von der Güte Gottes, der Freiheit des Menschen und dem Ursprung des Bösen

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  8. Die größten Klassiker der Philosophie (Kommentiert) : Erweiterte Ausgabe. Also sprach Zarathustra, Utopia, Phänomenologie des Geistes, Neues Organon, Selbstbetrachtungen, Das Gastmahl, Nikomachische Ethik

    Immanuel Kant, Søren Kierkegaard, Edmund Husserl, Ludwig Wittgenstein, Friedrich Nietzsche, - Konfuzius, Platon, Xenophon, - Aristoteles, Lao Tse, Marcus Tullius Cicero, Marcus Aurelius, Plotin, Thomas von Aquin, Niccolò Machiavelli, Thomas Morus, Giordano Bruno, Michel de Montaigne, René Descartes, Francis Bacon, Blaise Pascal, Baruch Spinoza, Gottfried Wilhelm Leibniz, David Hume, Jean-Jacques Rousseau, Friedrich Schelling, John Locke, Georg Wilhelm Hegel, John Stuart Mill, Karl Marx

  9. Die vergängliche Wahrheit in der Metaphysik : Erweiterte Ausgabe. Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft, Träume eines Geistersehers, Grundzüge der Philosophie, Götzen-Dämmerung

    Platon, - Aristoteles, Plotin, Thomas von Aquin, René Descartes, Baruch Spinoza, Thomas Hobbes, Immanuel Kant, Gottfried Wilhelm Leibniz, Friedrich Wilhelm Schelling, Georg Wilhelm Hegel, Arthur Schopenhauer, Moses Mendelssohn, Friedrich Nietzsche, Rudolf Steiner

  10. Meisterwerke der Weltphilosophie (Kommentiert) : Erweiterte Ausgabe. Das Gastmahl, Nikomachische Ethik, Also sprach Zarathustra, Utopia, Phänomenologie des Geistes, Neues Organon, Selbstbetrachtungen

    Immanuel Kant, Søren Kierkegaard, Edmund Husserl, Ludwig Wittgenstein, Friedrich Nietzsche, - Konfuzius, Platon, Xenophon, - Aristoteles, Lao Tse, Marcus Tullius Cicero, Marcus Aurelius, Plotin, Thomas von Aquin, Niccolò Machiavelli, Thomas Morus, Giordano Bruno, Michel de Montaigne, René Descartes, Francis Bacon, Blaise Pascal, Baruch Spinoza, Gottfried Wilhelm Leibniz, David Hume, Jean-Jacques Rousseau, Friedrich Schelling, John Locke, Georg Wilhelm Hegel, John Stuart Mill, Karl Marx

  11. Metaphysik : Erweiterte Ausgabe. Entdeckungsreise durch Existenz und Realität: Von klassischen Ontologien zu ethischen Paradigmen

    Platon, - Aristoteles, Plotin, Thomas von Aquin, René Descartes, Baruch Spinoza, Thomas Hobbes, Immanuel Kant, Gottfried Wilhelm Leibniz, Friedrich Wilhelm Schelling, Georg Wilhelm Hegel, Arthur Schopenhauer, Moses Mendelssohn, Friedrich Nietzsche, Rudolf Steiner