Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs schien das »Jahrhundert der Monarchie« an sein Ende gekommen. Herrscher wurden gestürzt, ins Exil geschickt oder gar ermordet. Doch die totgesagte Staatsform erwies sich als erstaunlich resilient. In Westeuropa kamen volksnahe Medienmonarchien zu neuer Blüte, in Südeuropa näherten sich die Könige autokratischen und faschistischen Systemen an, exilierte Herrscher hofften auf Wiederkehr und suchten ihre Existenz zu sichern, und in Südosteuropa sollte die Gründung eines neuen Königtums gesellschaftliche Spannungen überwinden. Dieser Band nimmt in breiter europäischer Perspektive die Transformation der Monarchie in der Zwischenkriegszeit in den Blick und macht das ganze Spektrum unterschiedlicher Handlungsmöglichkeiten deutlich.
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Serie:
Volum 117 i Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der WissenschaftenSpråk:
tysk
Format:

Die höheren Beamten des Deutschen Zollvereins : Eine bürokratische Funktionselite zwischen einzelstaatlichen Interessen und zwischenstaatlicher Integration (1834–1871)

Österreich und der Immerwährende Reichstag : Studien zur Klientelpolitik und Parteibildung (1745–1763)

»Nit wenig verwunderns und nachgedenkens« : Die »Reichstagsakten – Mittlere Reihe« in Edition und Forschung

Wahlkapitulationen in Europa

Deutscher Bund und innere Nationsbildung im Vormärz (1815–1848)

Lady Charlotte Blennerhassett (1843–1917) : Katholisch, kosmopolitisch, kämpferisch

Alfred Hugenberg : »Wilhelminische Generation« und bürokratische Herrschaft im Deutschen Kaiserreich (1865–1914)

Forschen bildet : Rektoren erklären das deutsche Universitätsmodell. Deutschland, Schweiz, Österreich

Zeitgeist auf Ordnungssuche : Die Begründung des Königreiches Württemberg 1797–1819

Frederic von Rosenberg (1874–1937) : Diplomat vom späten Kaiserreich bis zum Dritten Reich, Außenminister der Weimarer Republik

Protokonstitutionalismus : Die Reichsverfassung in den Wahlkapitulationen der römisch-deutschen Könige und Kaiser 1519–1792
