In einer der ersten Umweltgeschichten des Osmanischen Reichs untersucht Alan Mikhail die Beziehungen zwischen der Zentralregierung und seiner lukrativsten Provinz: Ägypten. Auf der Basis sowohl lokaler Aufzeichnungen im ländlichen Zusammenhang als auch offizieller Anordnungen des Reichs zeichnet er nach, wie die veränderte Verteilung der Naturschätze das Wesen der osmanischen Herrschaft grundlegend wandelte. Das Buch zeigt auf, wie ägyptische Bauern durch ihr Wissen über die lokale Umwelt Einfluss auf staatliches Handeln nahmen. So erzählt es eine Geschichte von Verflechtungen innerhalb des Reichs, die sich von den Kanälen des Landes bis zum Palast in Istanbul, von den anatolischen Wäldern bis zur Küste des Roten Meeres, vom Biss eines Pestflohs bis zum Schicksal eines der mächtigsten Reiche der Frühen Neuzeit erstreckten.
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Forfatter:
Serie:
Volum 28 i Umwelt und GesellschaftSpråk:
tysk
Format:

Weltmeere : Wissen und Wahrnehmung im langen 19. Jahrhundert

Ökologische Genres : Naturästhetik – Umweltethik – Wissenspoetik

»Deutscher Wald« in Afrika : Koloniale Konflikte um regenerative Ressourcen, Tansania 1892–1916
Lars Kreye

Evidenz für das Anthropozän : Wissensbildung und Aushandlungsprozesse an der Schnittstelle von Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften
Fabienne Will

Soft Seats and Blisters : Zur Geschichte von Parkways, Panoramastraßen, Trails und Wanderwegen in der Hochmoderne
Dirk Thomaschke

Beschädigte Vegetation und sterbender Wald : Zur Entstehung eines Umweltproblems in Deutschland 1893–1970
Martin Bemmann

Green Beat : Gary Snyder und die moderne amerikanische Umweltbewegung
Martin Spenger

Hausmüll : Abfall und Gesellschaft in Westdeutschland 1945–1990
Roman Köster

Geteilte Berge : Eine Konfliktgeschichte der Naturnutzung in der Tatra
Bianca Hoenig

Greenpeace : Von der Hippiebewegung zum Ökokonzern
Frank Zelko

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