Von Erwählten zu Unerwünschten : Die Verdrängung der als "nichtarisch" oder "jüdisch versippt" verfolgten Mitglieder aus der Bayerischen Akademie der Wissenschaften nach 1933

Mit der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 setzte ein umfassender Umgestaltungsprozess der deutschen Wissenschaftslandschaft ein. Davon waren insbesondere als "nichtarisch" oder "jüdisch versippt" verfolgte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler betroffen.

Während im Frühjahr 1933 große Entlassungswellen einsetzten, wurde die Verdrängung von Mitgliedern aus der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BAdW) erst 1938 durch eine Satzungsänderung möglich.

Welche antisemitischen Anpassungsmaßnahmen nahm die Akademie ab 1933 vor? Welche Handlungsspielräume hatten Mitglieder und Mitarbeiter der BAdW vor ihrem Ausschluss? Wie erfolgte der Verdrängungsprozess? Die vorliegende Publikation liefert Antworten und kontextualisiert die Geschehnisse in der BAdW während der NS-Zeit. Im Mittelpunkt stehen die Biografien der Mitglieder und Mitarbeiter, die von der späten, aber umfassenden Verdrängungspolitik der BAdW betroffen waren.

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