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Die schöne Sennerin : Der Bergpfarrer 296 – Heimatroman

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Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen.

Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert.

»Grüß Gott und herzlich Willkommen im Wachnertal, Herr Bertram.« Marion Trenker streckte dem eben eingetroffenen Gast die Hand entgegen. »Hatten Sie eine gute Fahrt von Schwerin hierher?« »Es ging besser, als ich zu hoffen wagte«, antwortete der junge Mann, »nur bei Nürnberg bin ich ziemlich lang im Stau gestanden.« Anerkennend glitt sein Blick durch den freundlich eingerichteten Eingangsbereich der Pension ›Edelweiß‹. Die Wirtin nahm einen Zimmerschlüssel vom Brett. »Zimmer sieben, da haben Sie einen Blick auf die Berge. Frühstück gibt es von sieben bis zehn Uhr.« Sie wies auf einen Kaffeeautomaten an der gegenüberliegenden Wand. »Der Kaffeeautomat steht unseren Gästen kostenlos zur Verfügung. Und im Kühlschrank daneben befindet sich Mineralwasser, daran können Sie sich auch jederzeit bedienen. Das gehört zum Service unseres Hauses. Mein Mann kümmert sich um Ihr Gepäck.« Clemens Bertram trat vors Haus, wo der Wirt schon wartend vor dem Auto seines Gastes stand. Ein schlanker sportlicher Mann, der die schweren Koffer seines Gastes mit Leichtigkeit aus dem Kofferraum hob und ins Haus trug. Die Einzelzimmer befanden sich im Erdgeschoss. Zufrieden betrachtete der junge Mann den hellen freundlichen Raum, in dem er logieren würde. Die Pension ›Edelweiß‹ hatte erst vor wenigen Jahren eröffnet, wie im Hausprospekt stand. Die Landhaus-Möbel aus Birkenholz gaben dem Zimmer eine behagliche Atmosphäre; auf dem Tisch stand ein frischer Blumenstrauß.