Cicero war der Erste, der den lateinischen Ausdruck bellum iustum (gerechter Krieg) verwendet hat. Er stellt und beantwortet die bis heute grundlegende Frage nach den legitimen Gründen für Kriege, auf seinen Reflexionen baut die gesamte spätere Tradition auf. Cicero spricht über das bellum iustum sowohl in den philosophischen Schriften "De re publica" (Über das Gemeinwesen), "De legibus" (Über die Gesetze) und "De officiis" (Über die Pflichten) als auch in seinen Reden und Briefen. Dabei fällt auf, dass er vor allem darlegt, unter welchen Bedingungen ein Krieg nicht gerecht ist. Es kommt ihm auf die Eingrenzung des Krieges an. Außerdem ist seiner Ansicht nach der Krieg immer nur ein Mittel, um einen Zweck, nämlich den Frieden, zu erreichen. In dieser Hinsicht kann man von einer ciceronischen Friedensethik sprechen.
Politische Bildung und Jugendsozialarbeit gemeinsam für Demokratie : Neue Wege der Primärprävention
Andrea Keller, Andrea Pingel, Karl Weber, Andreas Lorenz
bookDemokratieförderung vs. Politische Bildung? : Journal für politische Bildung 2/2019
Sabine Achour, Susanne Braun-Bau, David Brixius, Thomas Gill, Benno Hafeneger, Andrea Keller, Meron Mendel, Annette Molter-Klein, Fabian Müller, Susanne Offen, Sabine Juliana Stockheim, Klaus Waldmann, Benedikt Widmaier
bookCicero und der gerechte Krieg : Eine ethisch-staatsphilosophische Untersuchung
Andrea Keller
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