(0)

Egon, der liebe Gott und ich

E-Book


Egon hatte mit 20 Jahren versucht, sich das Leben zu nehmen und sei absichtlich mit seinem Auto an einen Baum gefahren. Sein Plan funktionierte zunĂ€chst, doch er sei dann doch zum GlĂŒck reanimiert worden wie er in meiner Praxis erzĂ€hlte.

Durch den Duft des Parfums der Krankenschwester sei er wieder zum Leben "reaktiviert" worden und aus dem Wachkoma erwacht. Von nun an wollte er diesen Duft immer wieder genießen. Diesen wundervollen "Duft der Frauen", wie er mir vorschwĂ€rmte.

Dazu musste er allerdings aus dem Rollstuhl wieder aufstehen, was er auch mit einer gesunden NaivitĂ€t schaffte. Gott sagte zu ihm, er mĂŒsse nur glauben, vertrauen und sich dann entscheiden - es auch zu tun.

Das tat er dann natĂŒrlich und ging eifrig seiner nicht ganz so "vorbildlichen Motivation" nach. Er wollte Frauen kennenlernen und sie ggf. auch erobern.

Man braucht eine Motivation, die auch wirklich motiviert, sagte er. Seitdem sei sein lieber Gott immer mit Rat und Tat an seiner Seite.

Durch diese Leichtigkeit und Freude ĂŒber seine göttliche FĂŒhrung wurde er auch wieder zum Ski- und Motorradfahrer wie auch beruflich erfolgreich. Aber sein Hauptanliegen am Leben waren immer die Frauen.

Egon‘s ErzĂ€hlung ist teilweise amĂŒsant, schockierend, dramatisch, schön, lehrreich aber auch sehr offen und intim. Sie ist weniger fĂŒr zarte Seelen und Leser unter 16 Jahren geeignet.

Ich wollte Egon‘s ErzĂ€hlungen nicht zensieren, da uns nur die Wahrheit weiter bringt. Er war in seiner Jugend mit seiner Rolle ĂŒberfordert und stĂŒrzte durch sein sexuelles Versagen bei seiner ersten richtigen Freundin in eine tiefe Selbstwertkrise. Das betrifft bestimmt mehr junge MĂ€nner, als man glauben mag.

Egon lĂ€sst in seiner "Offenbarung" nichts aus - vielleicht auch wegen einer Art Wiedergutmachung seiner Schandtaten, ĂŒber die man allerdings auch schmunzeln könnte.

Mit Sicherheit ist es heilsam fĂŒr seine Seele, sein Leben zu reflektieren.

Nehmen Sie aber bitte alles nicht ganz so ernst, denn am Ende zÀhlt immer die Gegenwart!