Anfang des 20. Jahrhunderts erfand Christian Morgenstern in einem Kindergedicht diverse fantastische Wesen und Gewächse, darunter »die Turtelunke«, »den Gürtelstier« und »die Tagtigall« – ein Ulk und eine Liebeserklärung an die Möglichkeiten der Sprache zur Welterweiterung. Seit Jahren nun schon siedelt die »Tagtigall« als Lyrik-Kolumne in den Gefilden des Onlinemagazins Perlentaucher, von wo aus sie nahe und ferne Sprachlandschaften – auch poetische Verfahren und Versuchsanordnungen, Sonette, Minnesang, konkrete Poesie – befliegt, besingt und beäugt. Die hier erstmalig versammelten Essays sind Erkundungsflüge und Erkundungsgesänge durchs Dickicht dichterischer Denk- und Sprachbewegungen – aufgeschreckt von einer konkreten Frage, einer konkreten Verwunderung, einer Erschütterung oder einem Entzücken. Die dichten Versuche – über Szilárd Borbély, Nico Bleutge und Bertolt Brecht, über Elke Erb, Kim Hyesoon und Friederike Mayröcker, Oskar Pastior, Jan Wagner, Uljana Wolf u. v. a. – durchstreifen das unwegbare Gelände der Wirklichkeit und erweisen sich als leuchtende Denkbilder. Die Gesänge der Tagtigall sind ein leidenschaftliches Plädoyer für die schöpferische Kraft der Sprache und des Denkens.
Die Gesänge der Tagtigall : Kolumnen zur Poesie
Über dieses Buch
Anfang des 20. Jahrhunderts erfand Christian Morgenstern in einem Kindergedicht diverse fantastische Wesen und Gewächse, darunter »die Turtelunke«, »den Gürtelstier« und »die Tagtigall« – ein Ulk und eine Liebeserklärung an die Möglichkeiten der Sprache zur Welterweiterung. Seit Jahren nun schon siedelt die »Tagtigall« als Lyrik-Kolumne in den Gefilden des Onlinemagazins Perlentaucher, von wo aus sie nahe und ferne Sprachlandschaften – auch poetische Verfahren und Versuchsanordnungen, Sonette, Minnesang, konkrete Poesie – befliegt, besingt und beäugt. Die hier erstmalig versammelten Essays sind Erkundungsflüge und Erkundungsgesänge durchs Dickicht dichterischer Denk- und Sprachbewegungen – aufgeschreckt von einer konkreten Frage, einer konkreten Verwunderung, einer Erschütterung oder einem Entzücken. Die dichten Versuche – über Szilárd Borbély, Nico Bleutge und Bertolt Brecht, über Elke Erb, Kim Hyesoon und Friederike Mayröcker, Oskar Pastior, Jan Wagner, Uljana Wolf u. v. a. – durchstreifen das unwegbare Gelände der Wirklichkeit und erweisen sich als leuchtende Denkbilder. Die Gesänge der Tagtigall sind ein leidenschaftliches Plädoyer für die schöpferische Kraft der Sprache und des Denkens.
Autor*in:
Sprache:
Deutsch



