Der amerikanische Prosa-Künstler Washington Irving hat mit seinen Erzählungen einen prägenden Einfluss auf die amerikanische Literatur ausgeübt. Das liegt an seiner sehr angenehmen Sprachgestaltung und dem Realitätsbezug des gewählten Gegenstands. Allerdings ummantelt er seine Geschichten ebenso gerne mit einem Grotesk-Phantastischen Gewand, so dass man zum einen nie weiß was als nächstes kommt und zum anderen immer das Gefühl vermittelt bekommt hautnah dabei zu sein, wobei einem die beschriebenen Szenen sofort vor dem geistigen Auge vorüberzuziehen scheinen. Sein berühmtestes Werk ist "Das Skizzenbuch", hier Teil 4 derselbigen Reihe. "Die Kunst des Büchermachens" erzählt von einem Besuch des Ich-Erzählers in einer der größten Bibliotheken Londons, in welcher er eines scheinbar unscheinbaren Zimmerchens gewahr wird und von Neugierde getrieben seinen Fuß in diese geheimnisvolle Örtlichkeit setzt. Darin finden sich ambitionierte Schriftgelehrte, die sich von seltsam anmutenden Gestalten diverse Lektüren aus in Jahrhunderten angehäuften Wissensbergen bringen lassen, um ihre eigenen Gedanken zu stimulieren und mit den großen Geistern der Zeit in Verbindung zu treten. Als sich dann die eingerahmten Unsterblichen aus ihren Bildnissen zu manifestieren beginnen wird der eigenmächtige Gast in einen Sog absurder Ereignisse gerissen.... "Ein königlicher Dichter" berichtet von einem schottischen Königssohn, der als kleiner Junge zu seiner Ausbildung nach Frankreich geschickt wird und unterwegs von den Engländern als Geisel genommen und bis zu seinem Mannesalter inhaftiert wird. In der Einsamkeit seiner Gefangenschaft beginnt er sich auf Schilderungen seiner Gefühlswelt und Naturbeschreibungen zu besinnen und entwickelt dabei eine so authentische und anmutige Poesie, dass diese keinen Vergleich mit der unerreichten Formvollendung längst vergangener Kunststandards zu scheuen braucht. Wer war dieser fast unbekannte Mann und was wurde in späteren Jahren aus ihm?
100 Meisterwerke der englischen Literatur - Klassiker, die man kennen muss
George Orwell, Charles Dickens, Jane Austen, Katherine Mansfield, H.P. Lovecraft, William Wordsworth, John Keats, Percy Bysshe Shelley, Robert Burns, John Milton, William Shakespeare, Christopher Marlowe, Geoffrey Chaucer, Laurence Sterne, Henry Fielding, Mary Shelley, Emily Brontë, Charlotte Brontë, Anne Brontë, William Makepeace Thackeray, George Eliot, D. H. Lawrence, Herman Melville, Thomas Wolfe, Virginia Woolf, Joseph Conrad, Sinclair Lewis, Walt Whitman, Edgar Allan Poe, Oscar Wilde, Jerome K Jerome, Washington Irving, Bram Stoker, H.G. Wells, Daniel Defoe, Lew Wallace, James Fenimore Cooper, Jonathan Swift, Robert Louis Stevenson, Mark Twain, Lewis Carrol, Edward Bulwer-Lytton, F. Scott Fitzgerald, Arthur Conan Doyle, Jack London, Henry David Thoreau, G.K. Chesterton, Edith Wharton, Henry James, Thomas Hardy, Margaret Mitchell, Kate Chopin, Willa Cather, Charlotte Perkins Gilman, James Joyce, John Galsworthy, Francis Hodgson Burnett, Lucy Maud Montgomery, Louisa May Alcott, Rudyard Kipling












