Terroristische Gruppen präsentieren sich zwar immer als Feinde eines bestimmten Staates, einer Gruppe von Staaten oder gar der Idee des Staates als solcher. Ihre Aktivitäten haben aber mehr als nur zerstörerische Konsequenzen. Terroristische Gewalt kann zu Veränderungen staatlicher Strukturen im Zuge der Terrorismusbekämpfung führen, kann Staatstätigkeit in manchen Fällen sogar neu legitimieren. Umgekehrt findet auch die Bildung terroristischer Gruppierungen in einem bereits bestehenden staatlichen Kontext statt, der sie ermöglicht und den sie bis zu einem gewissen Grad reflektieren. Und schließlich werden manche Terroristen am Ende selbst zu staatsbildenden Gruppen oder übernehmen parastaatliche Funktionen. Dieses komplexe Verhältnis von Terror und Staat steht im Fokus des E-Books.
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Reihe:
Band 19 in StaatsdiskurseSprache:
Deutsch
Format:

Krieg ohne Raum : Asymmetrische Konflikte in einer entgrenzten Welt

Der Hobbes-Kristall : Carl Schmitts Hobbes-Interpretation in der Diskussion

Recht – Macht – Öffentlichkeit : Elemente demokratischer Staatlichkeit bei Jürgen Habermas und Claude Lefort

Verfassungssoziologie : Zum Staats- und Verfassungsverständnis von Ernst Fraenkel

Niccolò Machiavelli : Die Geburt des Staates

Staatskrise : Muss sich die Regierung ein anderes Volk wählen?

Die gerechte Stadt : Politische Gestaltbarkeit verdichteter Räume

Tropen des Staates : Literatur – Film – Staatstheorie 1918–1938

Partizipation und Staatlichkeit : Ideengeschichtliche und aktuelle Theoriediskurse

Alternativlose Politik? : Zukunft des Staates – Zukunft der Demokratie

Die unvollendete Säkularisierung : Politik und Recht im Denken Carl Schmitts
