Warum ist eine moderne, in ihrem Selbstverständnis rationale Gesellschaft auf einen so okkult anmutenden Begriff wie den des Schicksals angewiesen? Franziska Rehlinghaus weist nach, dass der deutsche Schicksalsbegriff seit seiner Etablierung um 1650 ein zentraler Ausdruck epochenspezifischer Problemstellungen war, so dass man von der Neuzeit als einem fatalisierten Zeitalter sprechen kann. Dafür rekonstruiert sie erstmals den semantischen und den funktionalen Wandel sowie die Konjunkturen des Schicksalsbegriffs von der Aufklärung bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts.
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Autor*in:
Reihe:
Historische Semantik.Sprache:
Deutsch
Format:

Zeichen des Verfalls : Semantische Studien zur Entstehung der Kulturkritik im 18. und frühen 19. Jahrhundert

Die Autonomie der Routine : Wie im 12. Jahrhundert das englische Schatzamt entstand

›Wirtschaftskrisen‹ : Effekt und Faktor politischer Kommunikation. Deutschland 1929-1976

Ambivalenzen des geistlichen Spiels : Revisionen von Texten und Methoden

Semantische Kämpfe zwischen Republik und Prinzipat? : Kontinuität und Transformation der politischen Sprache in Rom

Die Sprache des Rechts : Historische Semantik und karolingische Kapitularien

Die Krise in der Frühen Neuzeit

Christianitas : Eine Wortgeschichte von der Spätantike bis zum Mittelalter

Kein Zufall : Konzeptionen von Kontingenz in der mittelalterlichen Literatur

Adel im Konflikt : Narrative Potentiale in spätmittelalterlicher Chanson de geste-Adaptation: Studien zum deutschen Malagis

Scham – zur sozialen Bedeutung eines Gefühls im spätmittelalterlichen England
