Die Allgegenwärtigkeit der Rhetorik hat inzwischen zu einer breitgefächerten wissenschaftlichen Reflexion des Rhetorikphänomens geführt. Dem dabei auftretenden inflationären Namens- und unklaren Begriffsgebrauch will diese Untersuchung entgegentreten. Im Rückgriff auf die Kategorien der klassischen Rhetorik erarbeitet sie eine begriffliche Beschreibung des für das Seinsverständnis der Lebenswelt konstitutiven Rhetorikphänomens. Dabei wird der Versuch unternommen, die spezifische Rationalität und Wahrheit des rhetorischen Logos freizulegen und mit dem Begriff des homo rhetoricus die Bedingungen des personalen Selbstseinkönnens zu beschreiben.
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Autor*in:
Reihe:
Band 11 in ParadeigmataSprache:
Deutsch
Format:

Topica Universalis : Eine Modellgeschichte humanistischer und barocker Wissenschaft

Experimentelle Erfahrung : Eine wissenschaftstheoretische Studie über die Rolle des Experiments in der Begriffs- und Theoriebildung der Physik

Topos : Die aristotelische Lehre vom Raum. Eine Interpretation

Eins von Allem : Die Selbstbescheidung des Idealismus in Schellings Spätphilosophie

Die Flucht ins Denken : Die Anfänge der platonischen Ideenphilosophie

Die Architektonik der Summa Theologiae des Thomas von Aquin : Zur Gesamtsicht des thomasischen Gedankens

Nachfolge Christi – Nachahmung der Natur : Himmlische und natürliche Magie bei Paracelsus, im Paracelsismus und in der Barockliteratur (Scheffler, Zesen, Grimmelshausen)

Zur Genese autonomer Moral : Eine Problemgeschichte des Verhältnisses von Naturrecht und Religion in der frühen Neuzeit und der Aufklärung

Macht und Bewegung : Zur Meta-Physik im sozialen und politischen Machtbegriff im Ausgang von Aristoteles' dynamis

Moralisches Urteil und praktische Güte

Der Anspruch des Gewissens : Zur Konstitution ethischer Subjektivität bei Hegel und Levinas
