Grischa holt den Vater zurück : Sophienlust 322 – Familienroman

Die Idee der sympathischen, lebensklugen Denise von Schoenecker sucht ihresgleichen. Sophienlust wurde gegründet, das Kinderheim der glücklichen Waisenkinder. Denise formt mit glücklicher Hand aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt.

Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren.

Beate Meister hatte die Kinder zu Bett gebracht. Allein saß sie nun im Wohnzimmer. Das Fernsehgerät lief, aber sie schaute nicht hin. Sie dachte daran, dass Lutz seit Wochen jeden Abend zu spät nach Hause kam. Anfangs hatte sie ihm die Überstunden geglaubt. Sogar dann noch, als sie im Büro angerufen und der Pförtner ihr mitgeteilt hatte, dass niemand mehr im Hause sei. Jetzt glaubte sie nichts mehr. Seit zwei Tagen wusste sie, dass Lutz eine Freundin hatte. Ein zweiundzwanzigjähriges Mädchen, das seine Tochter sein könnte. Ihr Mann war dreiundvierzig, sie selbst achtunddreißig. Natürlich sah sie nicht mehr aus wie zwanzig. Beate zuckte zusammen, als das Telefon schrillte. Lutz? Langsam griff sie nach dem Hörer. Der Apparat stand in ihrer Reichweite. Sie hob ab und meldete sich. Nichts. »Hallo, wer ist da?« Keine Antwort. Plötzlich knackte es, die Verbindung war unterbrochen.

Über dieses Buch

Die Idee der sympathischen, lebensklugen Denise von Schoenecker sucht ihresgleichen. Sophienlust wurde gegründet, das Kinderheim der glücklichen Waisenkinder. Denise formt mit glücklicher Hand aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt.

Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren.

Beate Meister hatte die Kinder zu Bett gebracht. Allein saß sie nun im Wohnzimmer. Das Fernsehgerät lief, aber sie schaute nicht hin. Sie dachte daran, dass Lutz seit Wochen jeden Abend zu spät nach Hause kam. Anfangs hatte sie ihm die Überstunden geglaubt. Sogar dann noch, als sie im Büro angerufen und der Pförtner ihr mitgeteilt hatte, dass niemand mehr im Hause sei. Jetzt glaubte sie nichts mehr. Seit zwei Tagen wusste sie, dass Lutz eine Freundin hatte. Ein zweiundzwanzigjähriges Mädchen, das seine Tochter sein könnte. Ihr Mann war dreiundvierzig, sie selbst achtunddreißig. Natürlich sah sie nicht mehr aus wie zwanzig. Beate zuckte zusammen, als das Telefon schrillte. Lutz? Langsam griff sie nach dem Hörer. Der Apparat stand in ihrer Reichweite. Sie hob ab und meldete sich. Nichts. »Hallo, wer ist da?« Keine Antwort. Plötzlich knackte es, die Verbindung war unterbrochen.

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