Diese Arbeit wirft ein neues Licht auf das Phänomen der Konversion zur Philosophie in der Spätantike. Während die bisherige Forschung das Idealbild philosophischer Konversion anhand normativer philosophischer Texte nachzeichnet, untersucht die Autorin die tatsächliche Relevanz der Philosophie für die Identität konkreter Individuen: Julian und Synesios gehen unterschiedliche Wege im Labyrinth der religiösen Traditionen der Spätantike; als roter Faden ist jedoch in beiden Biographien die grundlegende Selbstverortung als Philosophen erkennbar, die auch ihre Religiosität strukturiert und bestimmt.
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Autor*in:
Reihe:
Band 23 in Potsdamer altertumswissenschaftliche BeiträgeSprache:
Deutsch
Format:

Eine Insel im Meer der Geschichten : Untersuchungen zu Mythen aus Lemnos

Das römische Vorzeichenwesen (753-27 v. Chr.) : Quellen, Terminologie, Kommentar, historische Entwicklung

Triplici invectus triumpho : Der römische Triumph in augusteischer Zeit

Bestattungsrituale und Totenkult in der römischen Kaiserzeit / Rites funéraires et culte des morts aux temps impériales

Religiöser Fundamentalismus in der römischen Kaiserzeit

Religion und Bildung : Medien und Funktionen religiösen Wissens in der Kaiserzeit

Gottesbild und Wahrnehmung : Studien zu Ambivalenzen früher griechischer Götterdarstellungen (ca. 800 v.Chr. – ca. 400 v.Chr.)

Peripherie-Denken : Transformation und Adaption des Gottes Silvanus in den Donauprovinzen (1.–4. Jahrhundert n. Chr.)

Schicksal als Argument : Ciceros Rede vom "fatum" in der späten Republik

Erdichtete Rituale : Die Eingeweideschau in der lateinischen Epik und Tragödie

Göttliche Kinder : Ikonographische Untersuchung zu den Darstellungskonzeptionen von Gott und Kind bzw. Gott und Mensch in der griechischen Kunst

