"Krimi, Satire, Paranoia, heiße Debatten. Vor allem aber eine absolut großartige Geschichte." STEPHEN KING
"Ich habe dieses Buch wahrscheinlich schneller verschlungen als alles, was ich in diesem Jahr gelesen habe." ANTHONY CUMMINS, THE GUARDIAN
June Hayward und Athena Liu könnten beide aufstrebende Stars der Literaturszene sein. Doch während die chinesisch-amerikanische Autorin Athena für ihre Romane gefeiert wird, fristet June ein Dasein im Abseits. Niemand interessiert sich für Geschichten "ganz normaler" weißer Mädchen, so sieht es June zumindest.
Als June Zeugin wird, wie Athena bei einem Unfall stirbt, stiehlt sie im Affekt Athenas neuestes, gerade vollendetes Manuskript, einen Roman über die Heldentaten chinesischer Arbeiter während des Ersten Weltkriegs.
June überarbeitet das Werk und veröffentlicht es unter ihrem neuen Künstlernamen Juniper Song. Denn verdient es dieses Stück Geschichte nicht, erzählt zu werden, und zwar egal von wem? Aber nun muss June ihr Geheimnis hüten. Und herausfinden, wie weit sie dafür gehen will.














Nina
19.5.2026
Hat mich leider nicht abgeholt.
Jessi
21.3.2026
Ich wollte Yellowface wirklich mögen, aber am Ende hat es mich leider eher enttäuscht zurückgelassen. Der Einstieg war stark, spannend und hat sofort neugierig gemacht – umso frustrierender war es, dass die Geschichte für mich ab etwa dem zweiten Drittel immer zäher wurde. Vieles hat sich gezogen, gedanklich wiederholt, und irgendwann hatte ich das Gefühl, dass sich die Handlung nur noch im Kreis dreht. Mit Juniper bin ich zu keiner Zeit wirklich warm geworden. Natürlich muss eine Protagonistin nicht sympathisch sein, aber hier hat mir einfach der Punkt gefehlt, an dem mich ihre Figur emotional noch irgendwie abholt. Statt Spannung war es für mich oft eher ein langes Zuschauen beim Ausredenfinden und Sich-Herauswinden. Was das Buch für mich trotzdem interessant gemacht hat, waren die Einblicke in die Verlagsbranche und die Themen rund um kulturelle Aneignung, Rassismus und Diaspora. Gerade diese Aspekte fand ich stark und wirklich nachdenkenswert. Trotzdem hatte ich insgesamt das Gefühl, dass der enorme Hype mehr verspricht, als das Buch am Ende tatsächlich einlöst. Ich hatte auf mehr Wucht gehofft – mehr, das wirklich nachhallt.
Jana
16.12.2025
Hat mir sehr gut gefallen. Das Gendern hat mich null gestört Kapitalismus, Rassismus und Wokeness sind hier Thema. Ich find's gut geschrieben und bin nur so durch die Geschichte geflogen.
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