Sie ist die Diebin, aber er raubt ihr den Atem (und das Höschen).
Lysander
Mir bleibt keine Wahl: Ich muss dieses verdammte Medaillon stehlen lassen.
Im Darknet finde ich einen vermeintlich professionel-len Dieb. Doch statt des erwarteten Mannes steht sie vor mir: zu rosa, zu grinsend und mit der irritierenden Angewohnheit, meine Unterarme anzustarren, als wären sie ihre nächste Mahlzeit.
Mein Plan: Ihr freches Mundwerk unter Kontrolle be-kommen, ihre Optik an meine Ansprüche anpassen und sie als mein Fake-Date auf den elitärsten Silves-terball der New Yorker High Society einschleusen, damit sie das Medaillon für mich entwenden kann.
Schon die Vorbereitungen strapazieren meine Nerven, meine Geduld und irritierenderweise meine Selbstbe-herrschung. Aber dann finde ich heraus, dass sie für meine Familie keine Fremde ist.
Jules
Ich erkenne einen Snob, wenn ich einen sehe. Da len-ken mich auch seine wahrlich erwähnenswerten Un-terarme nicht ab. Mein Credo: Traue niemals einem reichen Mann. Allerdings hält dieses Exemplar mit dem hochmütigen Gesichtsausdruck eines Renais-sance-Gemäldes den Schlüssel zu zwei Dingen in den Händen: den zu meinem großen Traum und den zu meinem allerletzten Prinzessinnenmoment.
Die Vorbereitungen laufen grandios, obwohl er (fälschlicherweise!) anderer Meinung ist und mich ebenso zornig wie betörend küsst.
Was in unserem Plan jedoch nicht vorgesehen ist: Wie hitzig die Silvesternacht wirklich werden wird.
Entdecke zwischen Holzspänen und sündhaft teuren Gemälden spicy Szenen, bissige Wortgefechte, große sowie kleine Träume und zu viele Nikotinkaugummis. Moment! Wurde der Synonym-Deal bereits erwähnt? Neben Humor, Herzklopfen und einem Beutezug, bei dem Schmuck, Wäsche und Herzen geraubt werden, gibt es selbstverständlich ein Happy End.













