Beratung gewinnt in unserer komplexen Gesellschaft nachhaltig an Bedeutung, weil Trends wie die Globalisierung, Individualisierung und Wissensflut mit Unsicherheit, vielfältigen Wahlmöglichkeiten, aber auch Entscheidungsnotwendigkeiten einhergehen. Daher stellt sich die Herausforderung, eine konsistente Beratungstheorie zu entwickeln und diese Interventionsform damit zugleich weiter zu professionalisieren.Als eine Metatheorie für die Gestaltung und Analyse von Beratungsprozessen wird in diesem Band die Theorie der Selbstorganisation, die Synergetik, zugrunde gelegt. Bei dieser Variante der Systemtheorie steht das wechselseitige Zusammenwirken von Elementen in komplexen, nichtlinearen Systemen im Mittelpunkt. Deren Wechselwirkung führt zur Bildung spezifischer Muster sowie zu Übergängen von einem bestehendem Muster zu einem neuen.Auf der Basis sogenannter generischer (Wirk-)Prinzipien, die den Ordnungswandel fördern, besteht die Rolle von Beratern darin, Veränderungsprozesse von einem nicht mehr passenden zu einem neuen, gewünschten Muster zu unterstützen. Die (Wirk-)Prinzipien ermöglichen eine gezielte Auswahl unterschiedlicher Methoden und stellen zugleich Kriterien guter Beratung dar.Der Band enthält neben konzeptionellen und forschungsmethodischen Überlegungen für die arbeitsweltbezogene Beratung von Personen und Organisationen empirische Studien aus den Bereichen der beruflichen Beratung, des Coachings, der Outplacement-Beratung, der Aus- und Weiterbildung von Beratern, der Organisationsberatung und der interorganisationalen Beratung.
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Reihe:
Interdisziplinäre Beratungsforschung.Sprache:
Deutsch
Format:

Supervisions- und Coachingprozesse erforschen : Theoretische und methodische Zugänge

Supervisions- und Coachingprozesse erforschen : Theoretische und methodische Zugänge

Organisation, Individuum, Beratung : Systemtheoretische Reflexionen. Mit drei Beiträgen von Claudia Dehn, Katia Tödt und Falko von Ameln

»... und ging ins pralle Leben« : Facetten einer Sozialgeschichte der Supervision

»Ich bin halt so ein Arbeitsleistungsmensch« : Subjektive Krankheitstheorien und Therapieerwartungen nach beruflichen Krisen

Die Rolle unbewusster und vorbewusst-intuitiver Prozesse im Coaching unter besonderer Berücksichtigung der Persönlichkeitsentwicklung des Klienten

Das Geschlecht der Führung : Supervisorische Interaktion zwischen Tradition und Transformation

»Ich bin halt so ein Arbeitsleistungsmensch« : Subjektive Krankheitstheorien und Therapieerwartungen nach beruflichen Krisen

Strukturen der Organisationsberatungsinteraktion : Objektiv hermeneutische Untersuchung zur Professionalisierungsbedürftigkeit der Organisationsberatung

Spätzünder oder Frühstarter? : Männliche Existenzgründungen in der zweiten Lebenshälfte zwischen Selbstheilung, Angstabwehr und biografischer Innovation

Grenzbereiche der Supervision – Verwaltung in Bewegung

»... und ging ins pralle Leben« : Facetten einer Sozialgeschichte der Supervision
