Über dieses Buch

Der neue Roman von Ingo Schulze:ausgezeichnet mit dem Uwe-Johnson-Preis 2026!

Ein raffiniertes erzählerisches Spiel über Hoffnung und Erwartung.

Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler im Juni 2025 nach Mecklenburg, in jene seenreiche Landschaft, die er im Sommer 1979, von dem sein Lesungstext handelt, den "Norden" genannt hat. Eine unerwartete Begegnung scheint seine Novelle lebendig werden zu lassen, und wirft damit die Frage auf, was war und was wirklich ist. War er damals zu jung und zu unbeschwert für die große Liebe, und ist sie heute zu alt? Sind nur Illusionen und Utopien verloren gegangen oder auch Ansprüche und Hoffnungen, die einer Gegenwart fehlen, in der die alte Angst vor einem Krieg wieder real erscheint?

Vielleicht ist die Liebesgeschichte inDas Wasser im Augustauch eine Schule des Sehens, des Erkennens und Schreibens, und der Versuch, sich der Welt, der Menschen und der eigenen Geschichte so genau und so lebendig wie möglich zu versichern.

Eine Rückkehr zu den Ursprüngen des eigenen Schreibens - die Erinnerung an einen Sommer des Jahres 1979, in dem das Leben noch offenstand.

Das Buch steht auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2026.

Covermotiv: Lepke, Gerda, Landschaft mit Himmel in Dresden 1990, © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

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