Die größten Klassiker der Regency-Ära entfaltet ein weit gespanntes Panorama einer Epoche, in der empfindsame Gesellschaftsbeobachtung, Schauerromantik, historische Erzählkunst, Märchenpoetik und politische Lyrik einander durchdringen. Neben den feinsinnigen Romanwelten Jane Austens und Fanny Burneys stehen die visionären und unheimlichen Räume Mary Shelleys, E. T. A. Hoffmanns und der Brüder Grimm; Goethes, Schillers, Hölderlins und Heines Dichtung erweitert den Band um ästhetische und philosophische Resonanzräume. So erscheint die Regency nicht als isolierte nationale Mode, sondern als Teil eines europäischen und transatlantischen Literaturwandels. Die versammelten Autorinnen und Autoren verbinden unterschiedliche soziale Erfahrungen, Sprachen und Gattungen. Schriftstellerinnen wie Mary Wollstonecraft, Germaine de Staël, Maria Edgeworth und Sophie von La Roche verhandeln Bildung, Geschlecht und gesellschaftliche Teilhabe; Walter Scott, Lord Byron, Percy Bysshe Shelley und Washington Irving prägen historische, romantische und populäre Erzählformen. Deutsche Romantik, britische Regency-Kultur, Aufklärungserbe und Frühliberalismus treten dabei in einen produktiven Austausch. Dieser Band empfiehlt sich als konzentrierte Entdeckungsreise durch eine literarisch folgenreiche Übergangszeit. Er ermöglicht, kontrastierende Stimmen und Formen in einem gemeinsamen Horizont zu lesen, ihre ästhetischen Verfahren zu vergleichen und die bis heute wirksamen Debatten über Individualität, Nation, Gefühl und soziale Ordnung neu zu erschließen.

Die größten Klassiker der Regency-Ära : Europäische Romantik zwischen Gesellschaftsroman, Schauerromantik, Volksmärchen und politischer Lyrik
Geschrieben von Walter Scott, Mary Shelley und andere























