Über dieses Buch

Im fünften Band der gesammelten Werke Hugo Bettauers ist Kriminalkommissar Dr. Bär einem eigenartigen Verbrechen auf der Spur. In einer Nobelvilla werden zwei Schwestern brutal ermordet. Die Nachbarn und Bekannte der Familie erzählen allerlei Seltsames über das Dreiergespann: Dr. Langer, der aber am Mordabend nicht zu Hause war, habe vollkommen unter der Fuchtel seiner Frau und seiner Schwägerin gestanden. Kleine Quälereien seien beobachtet worden und im Haus findet sich eine Bibliothek sadomasochistischer Literatur. Schließlich wird der Privatsekretär verhaftet. Während Dr. Bär Indizien sammelt, hält sein engster Freund, der junge stadtbekannte Journalist Oskar Fels, die Anschuldigungen für falsch. Artikel für Artikel weißt er die Unschuld des jungen Sekretärs nach. Kurz vor Oskars Kündigung und Amerikareise wird der Sekretär doch als unschuldig entlassen. Der Mörder der Schwestern Langer wird nie gefunden. Nach einem längeren Amerikaaufenthalt trifft Oskar seinen Freund Bär wieder. In einem Cafe erkennt die Bedienung Oskar wieder. Sie erzählt Bär, sie habe ihn vor einem Jahr einmal fotografiert mit ihrem neuen Fotoapparat. Als sie Bär das Foto zeigt, erkennt er darauf Oskar und den Ehemann Dr. Langer. Aber hatte Oskar nicht behauptet, er kenne die Langers nicht? Plötzlich ist Oskar trotz Überwachung verschwunden. Ein spannender, hochliterarischer und trotzdem leicht zu lesender Krimi aus dem Wien der zwanziger Jahre.

Maximilian Hugo Bettauer (1872–1925), geboren in Baden bei Wien, war Schriftsteller, Kabarettist (in München bei den "Elf Scharfrichtern") und Journalist. Er besuchte das Gymnasium zusammen mit Karl Kraus und konvertierte 1890 vom Judentum zum Protestantismus. Nach Arbeitsaufenthalten in Zürich, New York und Berlin kehrte er nach Wien zurück, arbeitete für die "Neue Freie Presse" und spezialisierte sich auf Romane mit sozial engagierten Themen. Ab 1924 gab er die Zeitschrift "Er und Sie, Wochenschrift für Lebenskultur und Ethik" heraus, die später unter dem Titel "Bettauers Wochenschrift" fortgeführt wurde. Das Journal sorgte regelmäßig für Aufruhr ob seiner aufklärerischen und oft auch wohl reißerischen Inhalte. 1922 erschien "Die Stadt ohne Juden" (1924 verfilmt von H. K. Breslauer mit Hans Moser), 1924 "Die freudlose Gasse" (1925 verfilmt von G. W. Pabst mit Werner Krauß und Greta Garbo). 1925 wurde Bettauer, lange schon Zielscheibe antisemitischer Hetze, in seinem Büro in der Langen Gasse von einem illegalen NSDAP-Mitglied erschossen.

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  1. Auf den Spuren des Unbewussten: : Meilensteine der österreichischen Literatur

    Stefan Zweig, Hugo Bettauer, Robert Musil, Hugo von Hofmannsthal, Joseph Roth, Arthur Schnitzler, Felix Salten

  2. Die großen Klassiker der jüdischen Literatur : Anthologie jüdischer Stimmen zwischen Diaspora, Haskala, Wiener Moderne und europäischer Erneuerung

    Franz Kafka, Salomon An-ski, Arthur Schnitzler, Else Lasker-Schüler, Karl Kraus, Franz Werfel, Joseph Roth, Jakob Wassermann, Stefan Zweig, Scholem Alejchem, Fritz Mauthner, Karl Emil Franzos, Ernst Toller, Berthold Auerbach, Egon Erwin Kisch, Peter Altenberg, Heinrich Heine, Marcel Proust, Sigmund Freud, Ernst Weiß, Walter Hasenclever, Hugo Salus, Oskar Baum, Edith Stein, Kurt Tucholsky, Friedrich Adler, Hermann Broch, Moses Mendelssohn, Karl Marx, Ludwig Wittgenstein, Theodor Herzl, Hugo Bettauer, Leopold von Sacher-Masoch, Karl Spindler, Walter Benjamin

  3. 100 Kult-Krimis : Die Meisterkrimis die man kennen muss

    Fjodor Dostojewski, Arthur Conan Doyle, Edgar Allan Poe, Ricarda Huch, Karl May, Edgar Wallace, EMILE GABORIAU, Theodor Fontane, G.K. Chesterton, E. T. Hoffmann, Charles Dickens, Alexandre Dumas, Friedrich Glauser, Emily Brontë, Anne Brontë, Mark Twain, Jules Verne, Daniel Defoe, Joseph Conrad, Wilkie Collins, Washington Irving, Arthur Morrison, Ernest William Hornung, Robert Louis Stevenson, Hugo Bettauer, Sven Elvestad, Matthias McDonnell Bodkin, Paul Rosenhayn, Louis Weinert-Wilton, Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem, Matthias Blank, Frank Heller, Walter Scott, Otto Schwerin, J. S. Fletcher, Philipp Galen

  4. 5.0

    Die Stadt ohne Juden

    Hugo Bettauer

  5. La ciudad sin judíos : Una novela de pasado mañana

    Hugo Bettauer

  6. Jüdisches literarisches Erbe – 70 Klassiker, die man kennen muss : Stimmen der jüdischen Moderne zwischen Aufklärung, Exil, Zionismus und kritischer Theorie

    Franz Kafka, Arthur Schnitzler, Salomon An-ski, Karl Kraus, Franz Werfel, Joseph Roth, Jakob Wassermann, Stefan Zweig, Scholem Alejchem, Fritz Mauthner, Karl Emil Franzos, Ernst Toller, Berthold Auerbach, Egon Erwin Kisch, Peter Altenberg, Heinrich Heine, Marcel Proust, Sigmund Freud, Ernst Weiß, Walter Hasenclever, Hugo Salus, Oskar Baum, Edith Stein, Kurt Tucholsky, Friedrich Adler, Hermann Broch, Moses Mendelssohn, Karl Marx, Ludwig Wittgenstein, Theodor Herzl, Hugo Bettauer, Leopold von Sacher-Masoch, Karl Spindler, Walter Benjamin

  7. Die größten Klassiker der jüdischen Literatur : Stimmen der jüdischen Moderne zwischen Haskala, Exil, Satire und europäischer Kulturkritik

    Walter Benjamin, Joseph Roth, Franz Kafka, Salomon An-ski, Arthur Schnitzler, Else Lasker-Schüler, Karl Kraus, Franz Werfel, Theodor Herzl, Jakob Wassermann, Stefan Zweig, Scholem Alejchem, Fritz Mauthner, Karl Emil Franzos, Ernst Toller, Berthold Auerbach, Egon Erwin Kisch, Peter Altenberg, Heinrich Heine, Marcel Proust, Sigmund Freud, Ernst Weiß, Walter Hasenclever, Hugo Salus, Oskar Baum, Edith Stein, Kurt Tucholsky, Friedrich Adler, Hermann Broch, Moses Mendelssohn, Karl Marx, Ludwig Wittgenstein, Hugo Bettauer, Leopold von Sacher-Masoch, Karl Spindler

  8. Meisterwerke der deutschen Satire (Kommentiert) : Erweiterte Ausgabe. Ein Hungerkünstler, Der Untertan, Till Eulenspiegel, Die Stadt ohne Juden, Die Legende vom heiligen Trinker, Die Verwandlung

    Heinrich Mann, Franz Kafka, Gotthold Ephraim Lessing, Heinrich von Kleist, Theodor Fontane, Ludwig Thoma, Jean Paul, Erich Mühsam, Joseph Roth, Hugo Bettauer, Georg Christoph Lichtenberg, Ludwig Tieck, Wilhelm Busch, Sebastian Brant, Hans Jakob Grimmelshausen, Hermann Bote

  9. Lachen gegen die Dunkelheit – Klassiker der deutschen Satire (Kommentiert) : Erweiterte Ausgabe. Die Verwandlung, Die Legende vom heiligen Trinker, Der Untertan, Ein Hungerkünstler, Till Eulenspiegel, Die Stadt ohne Juden

    Franz Kafka, Heinrich Mann, Jean Paul, Gotthold Ephraim Lessing, Heinrich von Kleist, Theodor Fontane, Ödön von Horváth, Ludwig Thoma, Erich Mühsam, Joseph Roth, Hugo Bettauer, Georg Christoph Lichtenberg, Ludwig Tieck, Wilhelm Busch, Sebastian Brant, Hans Jakob Grimmelshausen, Hermann Bote

  10. 5.0

    Hemmungslos : Ein Kriminalroman aus dem Jahr 1920

    Hugo Bettauer

  11. Der Frauenmörder (Kult-Krimi) : Bereicherte Ausgabe. Eine düstere Reise in die Psyche eines Serienmörders

    Hugo Bettauer

  12. Die freudlose Gasse : Zeit der Gegensätze: Die bittere Armut und unglaublicher Reichtum

    Hugo Bettauer