Die widerlichsten Zeiten werden außerirdisch – Gefahren lauern überall.
Folge 9: Gefährliche Aliens – Doris’ Entführung, Mathildes Ruin und ein Kühlschrank-Drama – der neunte Teil der anarchischen 80er-Hörspielserie aus Hamburgs Piratensender-Untergrund. Frisch restauriert, mit KI neu vertont und weiterhin gnadenlos absurd.
Doris Newton ist tief im Guru-Sumpf versunken: Juri schleift sie nach Toshiva, wo sie nur als 'Kleinguru' eingestuft wird – ein Titel, der ihrer Selbstwahrnehmung als spirituelle Ikone widerspricht. Prüfungen, die eher zirkusartig als erleuchtend wirken, treiben den Fanatismus weiter. Mathilde jagt derweil in Cothelstone einem Karrierehoch hinterher: Der schmierige Musikproduzent J.J. wickelt sie ein, verspricht Hits und lässt sie fast pleitegehen. Mathilde nimmt ihren neuen Begleiter Yamo mit und kehrt nach North Cothelstone Hole zurück – nur um festzustellen, dass das Schloss kein Refugium mehr ist.
Am Flughafen treffen sie auf Gurus (vermutlich Juri und Mitläufer). Doris und Yamo zetteln einen religiösen Familienstreit an, während Mathilde mit zwielichtigen Anwälten um ihr Hab und Gut kämpft. Die Handlung kippt endgültig: Doris, Yamo und Friedrich (der doch nicht von Aliens verschleppt wurde) geraten in die Fänge unheimlicher Fremder. Eine seltsame Tragödie spielt sich auf einem Kühlschrank ab – Juri zeigt ausnahmsweise Betroffenheit. Mathilde ist pleite und auf Jobsuche, ihr Alter Ego 'Miss Arry Laine' ein ferner Traum. Entkommen? Kaum. Der Mix aus Guru-Eifer, Betrug und Alien-Entführungen endet in totalem Wirrwarr.
Der Humor vermischt Sekten-Kritik mit B-Movie-Alien-Klischees (ohne Logik), Soap-Opera-Übertreibungen und zynischem Absturz-Humor – getragen von Schwesternhass, Naivität und kosmischer Planlosigkeit. Ein Hörspiel, das Religion und Sci-Fi zur Kulisse für privates Desaster macht.
Hinweis: Diese Folge nutzt KI-geklonte Stimmen – alle Rechte liegen bei den Original-Sprechern.













