Gehen, das heißt auch: flanieren, spazieren, sich treiben lassen, Umwege nehmen. Im Gehen zeigt sich die Kartographie unseres raumbezogenen Möglichkeitssinns. Als eine von den Umständen bedingte Praxis wird es im Gehen aber auch immer dort reizvoll, ja, gefährlich, wo den Gehenden Grenzen gesetzt werden: Wo Werbung, Straßenschilder, Mauern und Zäune unsere Gehgeschwindigkeiten bestimmen. Wo inmitten der Architektur unsere Emotionen geformt werden. Und wo zwischen den Rastern der Norm – von der Bordsteinkante bis zur Skyline – die Stadt aufscheint.
metamorphosen 27 – Gehen : Magazin für Literatur und Kultur
Starte noch heute mit diesem Buch für 0 €
- Hole dir während der Testphase vollen Zugriff auf alle Bücher in der App
- Keine Verpflichtungen, jederzeit kündbar
Autor*innen:
Sprache:
Deutsch
Format:

Über uns der Schaum : Roman

Arschloch mit Herz : Rettungsversuch eines havarierten Lebens

Hast du uns endlich gefunden (Ungekürzt)

Judgment of Paris : California vs. France and the Historic 1976 Paris Tasting That Revolutionized Wine

Satire ist nur ein Affe im Hirn

Bodentiefe Fenster : Roman

Alles außer fern : Wie ich mich (fast unfallfrei) integriert habe - und die anderen auch

Tao Te King: Das Buch vom Sinn und Leben

The Compleat Angler

Tag der geschlossenen Tür

Das große Heimweh : Bereicherte Ausgabe. Schicksale deutscher Auswanderer

Natur und Magie - Märchen und Geschichten von Berthold Reichel

