War die römische Republik ein Staat? Dieser Frage gehen zehn renommierte Autoren in ihren Beiträgen nach, in denen sie mögliche Träger von Staatlichkeit beleuchten, Kommunikationsstrukturen nachvollziehen und die Erfüllung spezifischer Staatsaufgaben untersuchen. Konkret werden die Rollen von Bürgern, Elite und Volk, die Themen von Eroberung und Beherrschung des Imperium Romanum sowie die Aspekte von Getreideversorgung, Infrastruktur und Rechtswesen behandelt. Hinzu kommen zwei Beiträge, die sich dezidiert mit dem Begriff des Staates und der Reichweite von Staatlichkeit als analytischer Kategorie befassen. Damit bietet der Band, inspiriert von zeitgenössischen Debatten in Rechts- und Politikwissenschaft, eine pointierte althistorische Fallstudie zu gegenwärtigen Fragen nach Staat, Staatlichkeit und Governance und einen aktuellen Überblick zum Forschungsstand zur römischen Republik.
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Reihe:
Band 28 in StaatsdiskurseSprache:
Deutsch
Format:

Krieg ohne Raum : Asymmetrische Konflikte in einer entgrenzten Welt

Der Hobbes-Kristall : Carl Schmitts Hobbes-Interpretation in der Diskussion

Recht – Macht – Öffentlichkeit : Elemente demokratischer Staatlichkeit bei Jürgen Habermas und Claude Lefort

Verfassungssoziologie : Zum Staats- und Verfassungsverständnis von Ernst Fraenkel

Niccolò Machiavelli : Die Geburt des Staates

Staatskrise : Muss sich die Regierung ein anderes Volk wählen?

Der terrorisierte Staat : Entgrenzungsphänomene politischer Gewalt

Die gerechte Stadt : Politische Gestaltbarkeit verdichteter Räume

Tropen des Staates : Literatur – Film – Staatstheorie 1918–1938

Partizipation und Staatlichkeit : Ideengeschichtliche und aktuelle Theoriediskurse

Alternativlose Politik? : Zukunft des Staates – Zukunft der Demokratie

Die unvollendete Säkularisierung : Politik und Recht im Denken Carl Schmitts
