Blitzartig können persönliche Begegnungen das Denken des Gegenübers erhellen. Die in diesem Band versammelten Porträts einiger der bedeutendsten Gelehrten unserer Zeit wollen deren Werk aus einer persönlichen Sicht und in Momentaufnahmen beleuchten. Dass die Biographie einen privilegierten Zugang zur Welt der Ideen zu bieten vermag – diese Einsicht verdankt Henning Ritter dem Philosophen Isaiah Berlin. Er bezeichnet die Auseinandersetzung mit dessen Schriften als 'rettend', riss sie ihn doch aus seiner 'ans Theoretisieren verlorenen Haltung'. Die persönliche Begegnung mit dem herausragenden Ideengeschichtler gehört zu jenen Erfahrungen, die in Henning Ritters Leben und Denken einen tiefen Abdruck hinterlassen haben. So verschieden die Porträtierten – Carl Schmitt, Jacob Taubes, Klaus Heinrich, Isaiah Berlin und Hans Blumenberg – auch sein mögen, gemeinsam ist ihnen, dass Denken und Person in einer großartigen Spannung zueinander stehen. Henning Ritter gelingt es, diese Spannung sichtbar zu machen, indem er in geraffter Form und in betont subjektiver Sicht Person und Werk ineinander spiegelt.
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Autor*in:
Reihe:
zu Klampen EssaysSprache:
Deutsch
Format:

Rechts und links : Zur Karriere einer folgenreichen Unterscheidung in Geschichte und Gegenwart

Die City : Straßenleben in der geplanten Stadt

Vom Antlitz zum Cyberface : Das Gesicht im Zeitalter seiner technischen Manipulierbarkeit

Architekten : Ein Metier baut ab

Glamour : Über das Wagnis, sich kunstvoll zu inszenieren

Im Reformhaus : Zur Krise des Bildungssystems

Provinz : Von Orten des Denkens und der Leidenschaft

Rechts und links : Zur Karriere einer folgenreichen Unterscheidung in Geschichte und Gegenwart

Was vom Adel blieb : Eine bürgerliche Betrachtung

Das Elend des Kulturalismus : Antihumanistische Interventionen

Entfremdet : Zwischen Realitätsverlust und Identitätsfalle

Vom Antlitz zum Cyberface : Das Gesicht im Zeitalter seiner technischen Manipulierbarkeit
