Die Hochmoderne ist das Zeitalter des Automobils. Sie erhob das Autofahren zu einer Kunstform und träumte von einer harmonischen Verschmelzung von Landschaft und Technik, von Altem und Neuem, von Natur und Kultur. Monumentale Urlaubsstraßen wie der Blue Ridge Parkway und die Deutsche Alpenstraße verkörperten diese Utopien. Demgegenüber stehen die kaum weniger beeindruckenden Long Distance Trails und Fernwanderwege der Zeit, wie der Appalachian Trail, der Pacific Crest Trail oder der Westweg und die Höhenwege der Alpenvereine, und ihr Wunsch nach einer Rückkehr in vormoderne, vorzivilisatorische Welten. Wie beides miteinander verflochten war und wie das (Auto-)Wandern in der Moderne unser Verständnis von Landschaft geprägt und verändert hat, zeigt der Kulturhistoriker Dirk Thomaschke in seiner explorativen Reise in die Geschichte der Wanderwege und Panoramastraßen in den USA und Deutschland.
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Autor*in:
Reihe:
Band 30 in Umwelt und GesellschaftSprache:
Deutsch
Format:

Weltmeere : Wissen und Wahrnehmung im langen 19. Jahrhundert

Ökologische Genres : Naturästhetik – Umweltethik – Wissenspoetik

Geteilte Berge : Eine Konfliktgeschichte der Naturnutzung in der Tatra

Green Beat : Gary Snyder und die moderne amerikanische Umweltbewegung

»Deutscher Wald« in Afrika : Koloniale Konflikte um regenerative Ressourcen, Tansania 1892–1916

Evidenz für das Anthropozän : Wissensbildung und Aushandlungsprozesse an der Schnittstelle von Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften

Reich durch Natur : Eine Umweltgeschichte des Osmanischen Ägyptens

Beschädigte Vegetation und sterbender Wald : Zur Entstehung eines Umweltproblems in Deutschland 1893–1970

Hausmüll : Abfall und Gesellschaft in Westdeutschland 1945–1990

Greenpeace : Von der Hippiebewegung zum Ökokonzern

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