Black Mirror, Fargo, True Detective und American Horror Story gehören zu den meistdiskutierten Serienproduktionen der letzten zehn Jahre. So unterschiedlich die Serien sind: Sie eint eine Gattungsbezeichnung, die sich als Selbstbeschreibung im Marketing der Produktionen sowie in den Besprechungen der Kommentatorinnen und Kommentatoren etabliert hat: Anthologieserie. Die Beiträge des Sammelbands setzen es sich zum Ziel, dem Anthologischen im Seriellen systematisch nachzugehen, um den Begriff im geisteswissenschaftlichen Diskurs zu profilieren. Dabei fragen die Beiträge nach den medialen Bedingungen, wie etwa den Zusammenhängen und Unterschieden von Sammlung und Reihe, von literarischen und fernsehseriellen Anthologien, sowie nach der Herkunft und den Funktionen des Begriffs. Gleichermaßen werden spezifische Erzähllogiken der Fortsetzung und Schließung sowie den daraus entstehenden Kohärenzmomenten von Anthologieserien in den Blick genommen. Damit wird gezeigt, dass der Begriff mehr ist als ein geschicktes Branding von Seiten der Produktionsstudios. Er stellt vielmehr eine operationalisierbare und analytisch belastbare Kategorie dar, die in die wissenschaftliche Untersuchung von Anthologieserien einfließen sollte.
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Reihe:
Band 18 in Schriften zur Kultur- und MediensemiotikSprache:
Deutsch
Format:

Durch das Labyrinth von LOST : Die US-Fernsehserie aus kultur- und medienwissenschaftlicher Perspektive

Filmsemiotik : Eine Einführung in die Analyse audiovisueller Formate.

Die Dramaturgie der Globalisierung : Tendenzen im deutschsprachigen Theater der Gegenwart

Short Cuts. Ein Verfahren zwischen Roman, Film und Serie

Verheißungen des Nordens. : Repräsentationen Skandinaviens in Literatur und Film der deutschsprachigen Gegenwartskultur
