Über dieses Buch

Richard Skowronneks historischer Roman "Das bißchen Erde" entfaltet aus dem scheinbar bescheidenen Motiv des Landbesitzes ein weitreichendes Panorama von Herkunft, Stand, Arbeit und geschichtlicher Bindung. Das "bißchen Erde" ist dabei mehr als Besitz: Es wird zum Prüfstein menschlicher Würde, familiärer Kontinuität und sozialer Ordnung. In einer realistisch grundierten, erzählerisch klaren Prosa verbindet Skowronnek individuelle Schicksale mit den Spannungen einer historisch geprägten Agrargesellschaft und steht damit in der Tradition des deutschsprachigen historischen Romans um 1900. Richard Skowronnek, aus dem ostpreußischen Kulturraum hervorgegangen, war mit den Landschaften, Mentalitäten und sozialen Hierarchien des ländlichen Preußens besonders vertraut. Seine schriftstellerische Arbeit ist geprägt von genauer Milieubeobachtung, Interesse an Geschichte, Jagd, Militär und den Bindungen zwischen Mensch und Heimat. Gerade diese Erfahrungswelt dürfte ihn befähigt haben, den Konflikt um Boden nicht bloß ökonomisch, sondern als moralische und historische Frage zu gestalten. Empfohlen sei dieser Roman Leserinnen und Lesern, die historische Erzählkunst mit gesellschaftlicher Tiefenschärfe schätzen. "Das bißchen Erde" bietet keine bloße Vergangenheitskulisse, sondern eine eindringliche Untersuchung dessen, was Menschen an Ort, Familie und Überlieferung bindet.

Diese erweiterte Ausgabe wurde mit großer Sorgfalt gestaltet, um Ihr Leseerlebnis zu bereichern.

- Sorgfältig ausgewählte unvergessliche Zitate heben Momente literarischer Brillanz hervor.

- Interaktive Fußnoten erklären ungewöhnliche Referenzen, historische Anspielungen und veraltete Ausdrücke für eine mühelose, besser informierte Lektüre.

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