Wenngleich sich PEGIDA und die Fridays for Future-Proteste inhaltlich nicht ähneln, so haben sie doch die Form, die Legitimation und die Eigendynamik des gesellschaftlichen Protests als Phänomen gemeinsam. Armin Nassehi führt diese in seinem Beitrag im Jubiläumskursbuch 200 aus und untersucht auch, inwiefern die Geschichte der Bundesrepublik anhand ihrer Proteste erzählbar wird. Bei einer bloßen Beschreibung des Protests als kommunikativem Phänomen bleibt der bekannteste Soziologe unserer Zeit nicht stehen – er legt auch frei, wieso Proteste als Demokratisierungsinstrument von immenser Wichtigkeit zeugen.
Das große Nein : Über die Eigendynamik gesellschaftlichen Protests
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Autor*in:
Sprache:
Deutsch
Format:

Natura docet : Fünf Naturszenen

Was wäre, wenn was wäre? : Über Nebenpfade, Nebenfolgen, Nebenstellen

Passt Euch nicht an! Oder doch? : Eine Hinführung in fünf Bildern

Die träge Masse : Über die Unterschätzung konservativer Bezugsprobleme

Die Notwendigkeit des Zufalls : Eine Collage in nicht zufällig sieben Bildern

Dehnungsfugen und Reservelücken : Szenen einer knapp kalkulierten Welt

Wo liegt der Westen? : Eine Standortbestimmung in unübersichtlicher Zeit

Das blinde Korn : Die dunkle Seite des Vertrauens und was das mit der NATO zu tun hat

Sichtbar unsichtbar : Warum der Ausnahmezustand normal ist

Lob des Unterschieds : Eine notwendige Vermessung koalitionären Denkens

Lob des Falschen : Eine Apologie der Abweichung

Im Land des Eigensinns : Möglichkeiten und Grenzen gesellschaftlicher Immunsysteme
