Eckbert und Bertha sind ein junges gut situiertes Paar, welches ohne Freunde vor sich hin lebt. Das ändert sich als Walther in deren Leben tritt, mit welchem Eckbert eine Art Seelenverwandtschaft verbindet. Er verbringt viel Zeit mit ihm und Walther wird schließlich zum Freund der Familie, welchem Bertha in einer märchenhaft anmutenden Erzählung ihre unglaubliche Lebensgeschichte und das Geheimnis ihrer finanziellen Unabhängigkeit offenbart. Darüber gerät Eckbert mit der Zeit in ein immer stärker werdendes Empfinden aus Verwirrung und Wut, weil er fürchtet, dass Walther anderen Menschen von ihrem Geheimnis erzählen könnte und tötet diesen endlich. Jahre später tritt mit Hugo ein weiterer anderer Mensch in Eckberts Leben – das Fleisch gewordene Schicksal, das ihm die unglaubliche Tragödie seines bisherigen Lebens zu Bewusstsein bringt und den Tribut für dessen Schuld "einfordert".
Lyrikalische Bibliothek
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