City – das ist kein modischer Anglizismus zur Benennung dessen, was einmal Altstadt oder Innenstadt hieß. City ist ein Lebensstil. Er hat sich in der Nachkriegszeit, vor allem aber in den letzten dreißig Jahren, im Zentrum der deutschen Städte ausgebildet. Hier wird er stoßweise erfahrbar: durch Pendler- und Besucherströme aus dem Umland, Anwohner sind kaum noch zu finden. Die Resultate einer verfehlten Baupolitik vor Augen, wenden Stadtplaner sich wieder dem Zentrum zu. Gegenwärtige Abhandlungen über die Stadt beschäftigen sich deshalb auch eingehend mit der Frage, wie urbanes Leben wiederherzustellen und zu lenken sei. Hannelore Schlaffer, Liebhaberin und Chronistin städtischen Straßenlebens, hat über Jahre hin beobachtet, wie die 'gelenkten' Bürger mit Häusern, Plätzen und Gastlichkeiten in der City umgehen. pointiert beschreibt sie, wie sie sich bewegen, sich für den Stadtbesuch herrichten, sich miteinander gehaben, und liefert damit zugleich eine Theorie moderner Lebensformen.
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Autor*in:
Reihe:
zu Klampen EssaysSprache:
Deutsch
Format:

Zeit meines Lebens : Was war und noch ist
Hannelore Schlaffer

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Maximal unverbindlich : Der neue Mitsprachebürger braucht keine intellektuelle Leitfigur
Hannelore Schlaffer

Rüpel und Rebell : Die Erfolgsgeschichte des Intellektuellen
Hannelore Schlaffer

Alle meine Kleider : Arbeit am Auftritt
Hannelore Schlaffer

Takt : Über Nähe und Distanz im menschlichen Umgang
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Der Scheich
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Entfremdet : Zwischen Realitätsverlust und Identitätsfalle
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Glamour : Über das Wagnis, sich kunstvoll zu inszenieren
Ute Cohen

Vom Antlitz zum Cyberface : Das Gesicht im Zeitalter seiner technischen Manipulierbarkeit
Andrea Köhler

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