Geschichte des Hauses Neuruppin Friedrich-Wilhelm-Str. 719 und der Familie Tavernier

Die Altstadt von Neuruppin hat viele schöne denkmalgeschützte und sanierte Bürgerhäuser. Eines von ihnen befindet sich in der Karl-Marx-Straße 70. Im großen Stadtbrand von 1787 wurden zwei Drittel der mittelalterlichen Altstadt ein Raub der Flammen. Unmittelbar darauf wurde unter Leitung des Kurmärkischen Kammerpräsidenten Otto Carl Friedrich von Voß ein Wiederaufbauplan entwickelt und durch ein Reskript von König Friedrich Wilhelm am 7.01.1788 bestätigt. Die Planung erfolgte durch den Bauinspektor Bernhard Matthias Brasch. Der Oberbauassessor Philipp Bernard François Berson lieferte den Fassadenentwurf. Das Haus wurde im Jahre 1789 vom Zimmermeister Wulf nach deren Plänen erbaut. Es ist seit 1914 im Besitz der Familie Schulz/Buck. Das sind 111 Jahre und vier Generationen. Wer hat noch in diesem Haus gewohnt? Diese Frage gab den Anlass zu umfangreichen Recherchen in privaten, staatlichen und kommunalen Archiven. So konnte die interessante Historie und Baugeschichte des Hauses lückenlos erforscht und in dieser kleinen Broschüre veröffentlicht werden. In einem zweiten Teil werden die Verwandtschaftsverhältnisse der Besitzer seit dem 17. Jahrhundert dargelegt. Die Genealogie zahlreicher Familien wird hiermit untersucht.

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