Diese Studie analysiert die ukrainische Erinnerungskultur seit der Unabhängigkeit 1991 im Hinblick auf die sowjetischen Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg kämpften. Die zentrale Fragestellung bezieht sich darauf, wie die Geschichte des Zweiten Weltkriegs neu interpretiert und in ein umfassenderes Narrativ der Ukraine integriert werden kann. Olha Martyniuk richtet dabei den Fokus auf die lokalen Akteure – Behörden, Initiativen sowie kulturelle Institutionen – und untersucht, wie diese zur Darstellung und Wahrnehmung der gefallenen sowjetischen Soldaten und Veteranen des Zweiten Weltkriegs beitragen. Zu den analysierten Erinnerungsformen gehören Ausstellungen, Denkmäler, Straßennamen und Veranstaltungen. Durch die differenzierte Betrachtung dieser Elemente leistet das Werk einen Beitrag zum Verständnis der ukrainischen Erinnerungskultur und deren Wandel im Kontext der nationalen Identität.
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Autor*in:
Reihe:
Band 29 in SchnittstellenSprache:
Deutsch
Format:

Über Riesen und Zwerge : Tschechoslowakische Amerika- und Sowjetunionbilder 1948–1989

Die Perestroika, die Intelligenzija und die Geburt des weißrussischen Populismus, 1988–1997

Wasserträume und Wasserräume im Staatssozialismus : Ein umwelthistorischer Vergleich anhand der tschechoslowakischen und rumänischen Wasserwirtschaft 1948–1989

Umkämpfter Weg zur Bildung : Armenische Studierende in Deutschland und der Schweiz von der Mitte des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts

Nationale Helden und jüdische Opfer : Tschechische Repräsentationen des Holocaust
