Pflegekräfte in ambulanten Diensten tragen zur Stabilisierung häuslicher Pflegearrangements bei. Dabei interagieren sie mit pflegenden Angehörigen, die oftmals selbst gesundheitlich beeinträchtigt sind. Oliver Lauxen untersucht, inwieweit es Pflegekräften gelingt, Unterstützungsbedarfe der pflegenden Angehörigen im Einzelfall zu erkennen und geeignete Hilfe zu leisten. Er arbeitet auf Grundlage von Interviews mit Pflegekräften unterschiedliche Rollenverständnisse heraus und beschreibt die Breite und Bedarfsgerechtigkeit ihres Handlungsrepertoires sowie die Wissensquellen, auf die sie sich stützen. Diese Studie zeigt, wie ambulante Pflegedienste bessere Rahmenbedingungen für professionelles Handeln schaffen können und wo die Grenzen einer fachgemäßen Interaktionsgestaltung sichtbar werden.
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Autor*in:
Reihe:
Band 122 in Mabuse-Verlag WissenschaftSprache:
Deutsch
Format:

Die Beteiligung von Fürsorgerinnen an der Bildung und Umsetzung der Kategorie "minderwertig" ... : Öffentliche Fürsorgerinnen in Berlin und Hamburg im Spannungsfeld von Auslese und "Ausmerze"

Der Einbruch der Rassenhygiene in die Medizin : Auswirkung rassenhygienischen Denkens auf Denkkollektive und medizinische Fachgebiete von 1918 bis 1934

Kultursensible Pflege für Lesben und Schwule im Krankenhaus : Eine Aufgabe des Pflegemanagements

Identitätsbildung in der Pflege : Pflegepraxis und Bildungsmuster im Prozess beruflicher Soziali

Generationenbeziehungen und kulturspezifische Pflege : Herausforderungen am Beispiel türkischstämmiger Familien

Arzneimittelversuche an Heimkindern zwischen 1949 und 1975

Alkoholgenuss im Alter : Konsummotive und Risikobewusstsein

Emotionale Herausforderungen in der Pflegeausbildung : Konzeptentwicklung einer persönlichkeitsstärkenden Praxisbegleitung

Bildungsbiografien benachteiligter und behinderter Jugendlicher in Pflegeberufen : Qualitative Interviews

Produktives Altern : Von der Kunst, wach, lebendig und aktiv zu bleiben
