Das Vaterunser weist uns über uns selbst hinaus. Es wendet sich an Gott und führt mitten hinein in die großen Fragen des Lebens: die Heiligung seines Namens, das Kommen seines Reiches, den Willen des Vaters, das tägliche Brot und die Vergebung unserer Schuld. Was bedeuten diese Bitten für Menschen, die glauben, zweifeln oder Gott suchen? Und welche Sehnsucht nach Heimat, Hoffnung und Sinn
spricht aus ihnen?
Der Wiener Theologe Jan-Heiner Tück lädt in seiner Auslegung des Vaterunsers dazu ein, das vertrauteste Gebet der Christenheit neu zu entdecken – und vielleicht auch die eigene Sehnsucht nach Gott.






