Die Einführung der modernen Forstwirtschaft in Tansania während der deutschen Kolonialzeit ging mit massiven Eingriffen in die Landnutzungsrechte lokaler Bevölkerungsgruppen einher. Das führte zu nicht intendierten ökologischen und sozialen Konflikten. Seuchen und Aufstände waren die Folgen, deren Kontrolle der deutschen Kolonialmacht allenfalls ansatzweise gelang, während der wirtschaftliche Erfolg zumeist ausblieb. Der Kampf um tropische Waldressourcen prägt die tansanische Geschichte bis heute. Lars Kreye analysiert Diskurse und Praktiken im Feld kolonialer Waldkonflikte und beleuchtet deren Bedeutung mit Blick auf tropischen Waldschutz und globalen Klimawandel bis in die Gegenwart.
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Autor*in:
Reihe:
Band 23 in Umwelt und GesellschaftSprache:
Deutsch
Format:

Weltmeere : Wissen und Wahrnehmung im langen 19. Jahrhundert

Ökologische Genres : Naturästhetik – Umweltethik – Wissenspoetik

Geteilte Berge : Eine Konfliktgeschichte der Naturnutzung in der Tatra

Green Beat : Gary Snyder und die moderne amerikanische Umweltbewegung

Evidenz für das Anthropozän : Wissensbildung und Aushandlungsprozesse an der Schnittstelle von Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften

Reich durch Natur : Eine Umweltgeschichte des Osmanischen Ägyptens

Soft Seats and Blisters : Zur Geschichte von Parkways, Panoramastraßen, Trails und Wanderwegen in der Hochmoderne

Beschädigte Vegetation und sterbender Wald : Zur Entstehung eines Umweltproblems in Deutschland 1893–1970

Hausmüll : Abfall und Gesellschaft in Westdeutschland 1945–1990

Greenpeace : Von der Hippiebewegung zum Ökokonzern

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